Zum Saisonstart ist Felbertauernstraße uneingeschränkt befahrbar

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Der kürzeste und zugleich schönste Weg in den Süden ist wieder für alle offen. Ab sofort ist die Felbertauernstraße wieder uneingeschränkt befahrbar. Die letzten Ausnahmen wurden soeben aufgehoben, so dass die kürzeste Nord-Süd-Verbindung pünktlich zur Sommersaison für alle Fahrzeuge offen ist – vom Pkw mit Wohnwagen bis zum Mega-Reisebus.

Der „Alpen-High-Way“, der von Mittersill im Salzburger Land an den höchsten Gipfel Österreichs vorbei durch die Bilderbuchwelt der Berge in den Süden führt, war nach einem Felssturz im vergangenen Frühjahr kurzfristig gesperrt und danach nur mit Einschränkungen befahrbar. Die Strecke wird als preisgünstige und schnelle Alternative zur Brenner- oder Tauernautobahn besonders gern von Urlaubern genutzt, die auf dem Weg zur Adria, zu den Kärntner Seen oder nach Ost- und Südtirol sind. Im Bereich, der vom Felssturz zerstört worden war, rollt der Verkehr seit Sommer vergangenen Jahres auf 1,5 Kilometern über eine neue Straße, die in den letzten Monaten baulich Stück für Stück verbessert wurde. Daher ist der Weg jetzt auch für die wirklich Großen und Schweren wieder frei. „Wir haben keinerlei Längen- oder Gewichtsbegrenzungen mehr“, freut sich Mag. Karl Poppeller, der Vorstandsdirektor der Felbertauernstraße AG. Auch, weil Sicherheit an oberster Stelle steht, gab es zunächst einige Einschränkungen, die inzwischen aufgrund der positiven Erfahrungen aufgehoben werden konnten. Jetzt darf jeder wieder die kürzeste, schnellste – und für die meisten wegen der beeindruckenden Landschaft auch schönste – Route in den Süden nutzen.

Übrigens: Die einfache Fahrt über die Felbertauernstraße kostet 10 Euro, wer sich vor Beginn der Reise ein Vorteilsticket beim ADAC besorgt, zahlt für Hin- und Rückfahrt zusammen nur 18 Euro. Weil die Felbertauernstraße bei der Maut keinen Unterschied zwischen Pkw, Wohnmobil, Camping-Bus oder Gespann macht, ist die Route besonders für Camper interessant: Wer am Bundesstraßen-Grenzübergang Kiefersfelden von der A12 abfährt, spart komplett die österreichische Autobahnmaut und insgesamt auf dem Weg zur Adria je nach Größe des Gefährts bis zu 69 Euro. Und auf dem Rückweg nochmal dasselbe.

Quelle: Felbertauernstraße AG

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Gabriele Wilms

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal im als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels.

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