Reisewarnung! – Blockaden in Bangkok gehen weiter

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Bereits seit mehreren Tagen erlebt Bangkok die „Shutdown“-Proteste. Die thailändischen Behörden haben aufgrund anhaltender Demonstrationen für das gesamte Stadtgebiet sowie für an Bangkok grenzende Provinzen ein besonderes Sicherheitsregime nach dem „Internal Security Act“ verhängt.

Seit Montag, dem 13.01.2014, führen Regierungsgegner Protestaktionen durch. Mehrere Verkehrsknotenpunkte im gesamten Innenstadtbereich Bangkoks wurden ganz oder teilweise blockiert. Zusätzlich finden vereinzelte Protestmärsche statt. Die am meisten betroffenen Straßen liegen im Einzugsbereich großer Einkaufszentren wie die Phatumwan Kreuzung (MBK/Siam Paragon), Ratchaprasong Kreuzung (Central World), Asoke Kreuzung (Terminal 21) und Sala Daeng Kreuzung (Silom, Patpong Nachtmarkt). Auch am Regierungsgebäudekomplex Chaeng Watthana, am Victory Monument und der Lad Prao Kreuzung finden vereinzelte Demonstrationen und Straßensperrungen statt. Es kommt zu teilweise erheblichen Behinderungen. Bisher sind diese Blockaden weitgehend friedlich verlaufen. Vor allem nachts kam es jedoch vereinzelt zu gewaltsamen Zwischenfällen. Am 17.01 gab es bei der Explosion einer Granate ein Todesopfer und über 30 Verletzte. Die Hintergründe sind noch unklar. Obwohl die Anzahl der Protestierenden derzeit rückläufig ist, bleibt die Lage unübersichtlich. Reisenden wird dringend empfohlen, ihre Reiseplanung entsprechend anzupassen und längere Verzögerungen einzuplanen. Dies gilt auch für die Verbindung vom Flughafen Bangkok in die Innenstadt sowie in Richtung Flughafen. Die örtliche Polizei empfiehlt derzeit die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Der Einsatz der U-Bahn, S-Bahn und des Airport Link wurde verstärkt. Trotzdem kommt es auch hier zu erhöhten Wartezeiten.

Es wird weiterhin geraten, Demonstrationen wie auch jegliche Menschenansammlungen im gesamten Bangkoker Stadtgebiet zu meiden. Nachts sollte dies besonders beachtet werden! Darüber hinaus wird Reisenden generell dazu geraten, ausreichend Zeit für Transfers in und um Bangkok einzuplanen. Es wird empfohlen, sich über diese Reisehinweise und die Medienberichterstattung über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten und den Anweisungen von Sicherheitsorganen sowie dem Rat von Reiseveranstaltern Folge zu leisten.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands an der Grenze zu Malaysia (Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla) wird dringend abgeraten. Es besteht die anhaltende Gefahr terroristischer Anschläge, auch auf von Ausländern frequentierte Ziele, so. z. B. zuletzt auf ein Hotel in Hat Yai.

Quelle: Auswärtige Amt

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Gabriele Wilms

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal im als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels.

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