350 Winterwander-Tipps in Österreichs Wanderdörfern

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Sanfter Tourismus erfreut sich auch im Winter steigender Beliebtheit, allen voran das Schneeschuh- und Winterwandern. Dabei tun sich kostengünstige, dafür aber besonders eindrucksvolle Winterperspektiven auf. Österreichs Wanderdörfer bieten eine breite Palette an Möglichkeiten abseits überfüllter Pisten und hoch frequentierter Liftanlagen.

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Interessierte finden auf dem Portal www.winterwandern.wanderdoerfer.at 350 Tourentipps und Angebote. Über 300 Winterwanderwege, Schneeschuhtouren und Langlaufloipen aus 42 österreichischen Wanderregionen sind hier online mit Tourenblatt, Fotos, Kartenmaterial, Höhenprofil und Wegbeschreibung verfügbar – natürlich auch sämtliche geöffneten Hütten für die urig-gemütliche Einkehr.

Auf Spuren des Bergdoktors und Schatzsuche mit GPS

In der Region Wilder Kaiser führen viele Winterwanderungen tief in die Stille der weißen Natur, aber auch dorthin, wo die Kamerateams regelmäßig unterwegs sind: Eine spezielle Filmwanderung zeigt die Drehorte der bekannten Bergdoktorserie in ihrem Winterkleid. Sehr beliebt sind auch die Schneeschuhwanderungen in Vollmondnächten, unterstützt von Fackeln, die den Weg ausleuchten. In der Region Hochkönig können Gäste ihr Winterurlaubsdomizil neuerdings als Schatzsucher kennenlernen. Geocaching bringt die ganze Familie mit GPS-Geräten und vorgegebenen Koordinaten auf Touren. Der „Schatz“ kann sich in einer Schneehöhle verbergen, unter einer verschneiten Tanne oder in einer urigen Almhütte.

Auf 1.700 Höhenmetern, 30 Meter über dem Boden oder am Eisloch

Auch die Dachsteinregionen Filzmoos und Ramsau räumen der Winterromantik viel Platz ein: Alleine in Filzmoos gibt es 50 Winterwanderwege und kostenlose, geführte Winterwanderungen. In Ramsau am Dachstein reicht das Wegenetz sogar bis auf 1.700 Meter hoch gelegene Almen. Viele Hütten wie die idyllische Brandalm sind bekannt für ihre köstlichen steirischen Schmankerl.

Hoch hinaus geht es am 600 Meter langen Baumzipfelweg im Talschluss von Saalbach Hinterglemm, einem der beliebtesten Ausflugsziele im Salzburger Land. Die massive Lärchenholzkonstruktion mit Treppen, Türmen, Plattformen und Brücken bildet den höchstgelegenen Wipfelwanderweg Europas. Sie verläuft teilweise 30 Meter über dem Waldboden und führt über die „Golden Gate Brücke der Alpen“ zum Ziel. Der Hin- und Rückweg zum Startpunkt Lindlingalm (je 2 km) kann zu Fuß, mit Pferdeschlitten oder mit dem Hüttentaxi zurückgelegt werden. Wie ein echter Inuit darf man sich im Waldviertel fühlen. Ausgerüstet mit Schneeschuhen können sich die Gäste ihr Mittagessen aus einem Eisloch angeln und anschließend grillen. Weniger hartgesottene Winterwanderer kehren nach der Tour rund um den zugefrorenen See in der warmen Stube ein und lassen sich Waldviertler Schmankerl wie Mohnnudeln oder Knödel servieren.

Bequem in den Winterurlaub – ohne Auto und Stau

Wer im Winterurlaub Auto und Stau hinter sich lassen möchte, findet auf www.wanderdoerfer.at alle Informationen zur Erreichbarkeit seines Urlaubsdomizils mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Außerdem unterstützen viele Regionen eine nachhaltige Anreise mit der Bahn durch Transportdienste. So gibt es etwa in der Region Wilder Kaiser ab 1. Dezember 2013 einen 24h-Shuttle-Service vom Bahnhof Kufstein bis zur gebuchten Unterkunft (14 Euro p. P.).

Fotos Wanderdörfer.at

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Gabriele Wilms

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels Europas.

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