Mit A-Rosa und Rad nach Avignon

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Sie haben richtig gelesen, ich war mit dem Schiff, A-Rosa Stella auf der Rhone von Lyon nach Avignon unterwegs und dort angekommen hatte ich Avignon und Umgebung mir den Rad erkundet. Einfach perfekt.

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Nach der Landung in Lyon hatte uns bereits ein Shuttle erwartet, der uns zum Hafen zu unserem Schiff, der A-Rosa Stella brachte. Bei einer Buchung einer Flusskreuzfahrt ist Flug, Zug und Transfer von Bahnhof oder Flughafen mit includiert, ein toller Service.

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Wir waren etwas zeitig an Bord und konnten noch nicht einchecken, kein Problem, ich hatte in der Longe erst einmal einen Kaffee genossen.

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Bei Buchung erhält man die Reiseunterlagen rechtzeitig nach Hause und darin enthalten ist schon die Kabinennummer. Die Kabinennummer sollte man auf den Kofferanhänger schreiben und an den Koffer anbringen, denn die Crow stellt den Koffer direkt vor die Kabinentür. Ich hatte dies versäumt und trotzdem stand mein Koffer vor der richtigen Tür, obwohl ich nicht einmal einen Namen am Koffer hatte. An Bord eines Flusskreuzfahrtschiffes gibt es eine Rezeption, ein schwimmendes Hotel eben.

Beim Betreten der Kabine war ich von Größe ud Ausstattung total begeistert, es fehlte einfach nichts, ich würde es mit einem 4 Sterne Zimmer vergleichen, bei Schiffen gibt es keine Sterne-Klassifizierung, aber ich würde die A-Rosa Stella im 4-Sternebereich einordnen.

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Am Abend starteten wir unsere Flusskreuzahrt auf der Rhone. Nach der Pflichtveranstaltung, der Sicherheitseinweisung konnten wir das erste Mal die Köstlichkeiten der Küche vom umfangreichen Buffet genießen. Ich muss wirklich sagen, die A-Rosa Stella hat eine ausgezeichnete Küche, angefangen vom Frühstücksbuffet, Mittagessen und Abendbuffet.

Sehr zu empfehlen ist das Galamenü, welches man extra dazu buchen kann und mit korrespondierenden Weinen serviert wird.

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Auf der Fahrt nach Avignon machen wir an verschiedenen Stationen, wie zum Beispiel in der Camargue und Arles, halt. Dazu werden jeweils unterschidliche Ausflüge angeboten, die ich nur empfehlen kann.

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In Avignon hatte ich eine geführte Radtour gebucht. Nach dem Frühstück hat mich der Reiseleiter und Physiotherapet mit Schiffseigenen Rad und Helm am Anleger erwartet. Nach kurzem Einstellen des Rades startete unsere kleine Gruppe in Richtung Stadtzentrum zum Papstpalast.

Avignon war mal Papstsitz und noch heute ist der Papstalast die Atrktion in Avignon.

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Nach einer kurzen Rundfahrt geht es über die Brücke auf die Insel Île de la Barthelasse. Die Insel liegt zwischen der Stadt Avignon, die durch die „kleine Rhone“ oder auch „toten Arm“ getrennt wird und Villeneuve-lès-Avignon an der „großen Rhone“ oder auch dem „lebendigen Arm“. Sie gehört mit rund 700 Hektar zu einer der größten Flussinseln Europas.

Wir fahren am Wasser entlang und haben einen tollen Blick auf Avignon, den Papstpalast und die berühmte Brücke in fantastischen Licht der aufgehenden Sonne.

Die Pont Saint-Bénézet Brücke hatte mal 56 Bögen, heute sind es gerade mal noch 4. Sie durch das berühmte französische Volkslied aus dem 15. Jahrhundert, ein Kinderlied ¨Sur le pont d‘ Avignon….¨ grob übersetz ¨Auf der Brücke von Avignon…¨, bekannt geworden.

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Wir fahren auf der Insel eine Runde, vorbei an Feldern, Landwirtschaft und kleinen Wäldern. Nach der Zeit auf dem Schiff genieße ich das Radeln sehr. Es ist eine echt schöne entspannte Radtour ohne große Steigungen, sehr zu empfehlen.

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Wieder am Wasser angekommen, haben wir wieder ein tolles Panorama auf Avignon und die vor Anker liegende A-Rosa Stella. Die meisten Fahrgäste sind noch auf Ausflügen unterwegs, die wirklich nur empfohlen werden können, perfekte Organistion und deutschsprachige Reiseleiter.

Ich nutze nach dem Radeln erst einmal den tollen Spa, erst die Dampfsauna und dann nach kurzen Ruhen die große finnische Panoramasaunana. Leider kann ich keine Aussicht genießen, da ein weiteres Flusskreuzfahrtschiff an unserem fest gemacht hatte.

Zum Abschluss meines Wellnessvormittages an Bord gönnte ich mir noch ein Bad im beheizten Pool auf Deck, ein Traum mit der Sonne im Gesicht und Aussicht auf Avignon.

Zur Abfahrt aus Avignon ist unser Kapitän extra noch eine Runde zur berühmten Pont Saint-Bénézet Brücke gefahren, diese war voller Leute, die uns zuwinkten. Passend dazu spielte der DJ ¨An einem Sonntag in Avignon¨ von Mireille Mathieu, es war Sonntag und wir waren in Avignon, einfach perfekt.

Für weitere Informationen auf https://www.a-rosa.de/flusskreuzfahrten

Danke an das gesamte A-Rosa-Team und besonders Nicole Lerrahn für die Untertützung.

Fotos Gabriele Wilms

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Gabriele Wilms

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels Europas.

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