Mehr Nordsee geht nicht

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St. Peter-Ording zeigt sich von seiner besten Seite: es weht eine leichte Brise, die Sonne scheint, nur vereinzelt ziehen weiße Wölkchen am Himmel vorbei und die Wassertemperatur beträgt 17°C. Für einen ausgedehnten Strandspaziergang mit Füßen im Wasser perfekt, doch für ein ausgiebiges Bad in der Nordsee, definitiv zu kalt! So trifft es sich gut, dass am 25. Juni nach einer zwei-jährigen Bauzeit, die Umbauarbeiten der Dünen-Therme in St Peter-Ording Bad abgeschlossen sind. Schwimmen, Rutschen, Saunen, Wellness und Genuss auf 6500 m² – echtes Nordsee-Feeling inklusive.

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Nicht nur räumlich betrachtet an erster Stelle in der Therme, sondern auch vom Spaßfaktor einfach erste Klasse: Im neu gestalteten Wellenbecken wird man von Nordseewellen gewogen. Schließt man die Augen könnte man meinen, man schwimmt im Meer. Das Geschaukel bringt jede Menge Spaß, aber ist auch ganz schön anstrengend. Dann wird es Zeit, um im großen Erlebnisbecken mit Blick auf den Strand zu verschnaufen. Seine müden Muskeln lässt man sich von Massagedüsen oder Luftsprudel-Liegen lockern. Vom Erlebnisbecken gelangt man auch durch eine Tür ins Außenbecken – die Dünenlandschaft ist hier zum Greifen nah. Im wohltemperierten Meerwasser liegend, mit Blick auf den Strand, kommt einem die Therme fast so vor wie eine gezähmte Mini-Nordsee für verregnete oder kalte Tage.

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Wer neben dem Schwimmen und Planschen Aktion sucht, kann die drei neuen Rutschen ausprobieren. Adrenalin-Junkies erleben den nahezu freien Fall in der 65m langen Turborutsche. Auf Gummireifen saust man die Reifenrutsche hinunter. Allein oder zu zweit geht es durch den orangen Tunnel abwärts. Die längste Rutsche ist der Wildbach mit 120 m. Hier überraschen Gefälle, Stromschnellen und Wasserschleier die Gäste.

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Schwimmen und Aktion machen ja bekanntlich großen Hunger. Um diesen genussvoll zu stillen, besucht man das neue Restaurant rêst mitten in der Therme. Anders als in so manchem Schwimmbad-Restaurant gibt es hier weit mehr als das obligatorische Schnitzel mit Pommes. Leichte Speisen wie Karotten-Ingwer-Kokos-Suppe, Scampi mit hausgemachter Aioli oder auch frisches Obst sowie Frozen Yogurt stehen auf dem Menü. Wer etwas mehr Hunger hat, sollte unbedingt die selbstgemachten Pulled Pork Burger mit Coleslaw probieren – lecker! Dazu noch einen Molkedrink, Smoothie oder ganz neu die Samova Limonaden und schon kann man frisch gestärkt die Therme weiter erkunden.

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Genug Aktion für einen Tag? Wie wäre es denn mit einem Besuch im Saunabereich? Ein ganz besonderes Erlebnis bietet die Pfahlbau-Sauna. Hier schwitzt man hinter riesigen Panoramafenstern, die den Blick auf Salzwiesen, Strand und Meer freigeben. Auch die stündlichen Aufgüsse u.a. mit Salz- und Zucker-Peeling in der Blockhaussauna werden gern besucht. Wem die 90° zu warm sind, kann die wohltuende Wärme der Birken-Sauna oder die feuchte Wärme des Dampfbades genießen. Für Entspannung zwischen den Saunagängen zieht man sich in den Ruheraum mit riesiger Fensterfront zurück oder nach draußen in die Strandkörbe.

In der Dünen-Therme kann man viel erleben und so gehen ereignisreiche und erholsame Tage meist viel zu schnell zu Ende. Absoluter Luxus für auswärtige Gäste ist es nach der Therme oder Wellnessanwendungen im Spa-Bereich einen flauschigen Bademantel überzuwerfen, um so direkt ins Hotelzimmer laufen zu können.

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Genau das können die Gäste des StrandGut Resorts. Durch einen langen Gang sind Therme und Hotel miteinander verbunden. Kälte, Regen, Wind oder Straßenklamotten können den Entspannungsfaktor also nicht schmälern. Nicht nur das ist ziemlich praktisch, sondern auch, dass Gäste des 3-Sterne-Superior Hotels vergünstigten Eintritt in die Dünen-Therme bekommen sowie Prozente auf Wellnessbehandlungen.

Strandgut Resort, St.Peter-Ording

Müde und total entspannt fährt man also mit dem Fahrstuhl hinauf in sein schickes Hotelzimmer. Bevor man die Vorhänge vor die riesigen Fenster zieht und in sein gemütliches Bett sinkt, lässt man den Blick gern noch mal über Salzwiesen, Strand und Meer schweifen. Am nächsten Morgen kann man sich dann beim reichhaltigen Frühstücksbuffet mit selbst gemahlenem Müsli, Räucherfisch und Pfannkuchen überlegen, was man noch alles in St Peter-Ording erleben möchte. Sollte man uninspiriert sein, hilft einen das freundliche Team vom StrandGut Resort gerne weiter. Wie wäre es z. B. mit einem Surfkurs oder einem Besuch im coolen Laden Giftbude und zum Abendessen frisch gerolltes Sushi im Hotelrestaurant Deichkind?

Fotos StrandGut Resort

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About Author

Maike Doege

Genuss und Reisen sind die beiden Leidenschaften der freien Redakteurin Maike Doege aus Norddeutschland. Als Food & Travel Autorin reist sie durch die Welt und schreibt über außergewöhnliche Locations, entspannte Wellnesstempel und exzellente Küchen.Sterne, Auszeichnungen und Preise sind ihr dabei nicht so wichtig wie Herzlichkeit. Die Autorin lässt sich gern begeistern von Menschen, die mit viel Herzblut und Leidenschaft bei der Sache sind. Als freie Redakteurin schreibt sie für verschiedene Reise-Online-Magazine und betreut zudem redaktionell Kundenmagazine.

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