Im historischen Ambiente eines Klosters mit Kunst, Historie & Stil wohnen

0

Das Derag Livinghotel De Medici, das als zweites Düsseldorfer Haus der Derag Livinghotel-Kette mit derzeit insgesamt 15 Hotels in Deutschland und Österreich eröffnet wurde, liegt in absoluter Bestlage, mitten in der bekannten Düsseldorfer Altstadt, im kulturellen Herzen der pulsierenden Landeshauptstadt, am aufsehenerregenden Andreasquartier, in direkter Nachbarschaft zur Deutschen Oper am Rhein, der Königsallee und der wunderschönen Rheinpromenade.

Duesseldorf De Medici Aussenansicht

Mit dem Derag Livinghotel De Medici ist ein Ort entstanden, an dem Geschichte, Kunst und hochkarätige Hotellerie miteinander verschmelzen. Im Stilmix der Jahrhunderte, mit Klosterhof-Idylle in einer modernen Metropole setzt das Haus neue Maßstäbe im Segment der modernen Hotellerie, verbindet es doch auf gekonnte Weise stilvollen, urbanen Lifestyle und historische Architektur. In den einstigen Gemäuern des alten Stadthauses erlebt die glanzvollste Kunstdynastie De Medicis eine moderne Renaissance. Der Hofgarten, eine der schönsten Parkanlagen Düsseldorfs, liegt fußläufig zum Hotel. Der bekannte Medienhafen, der Hauptbahnhof, das Messegelände sowie der Flughafen sind schnell erreichbar.

Duesseldorf De Medici Brasserie

Das denkmalgeschützte Haus wurde extrem aufwendig, fachgerecht sowie sensibel renoviert, um das historische Erscheinungsbild des Gebäudes zu erhalten. Die Innenausstattung zeichnet sich durch eine gekonnte Verbindung von historischer Architektur und moderner Ausstattung aus. Originale Kunstgegenstände und Möbelstücke sowie Stuck sorgen für ein außergewöhnliches Ambiente. Die Brücke zum modernen Design schlagen klassisch-dezente Farben und eine hochmoderne Ausstattung im gesamten Gebäude. Das heutige Hotel ist selbst ein zentraler Teil der kulturellen Stadtgeschichte der Landeshauptstadt und zugleich Ort, der immer noch Geschichte atmet. Vom Jesuitenorden über die königliche Regierung bis hin zur Stadtverwaltung – das ehemalige Stadthaus blickt auf eine lange Geschichte zurück und schreibt dieses nun fort mit dem außergewöhnlichen Konzept, eine private Kunstkollektion mit hochkarätiger Hotellerie zu verheiraten.

Duesseldorf De Medici Business Double

Mit klassischen Hotelzimmern für Kurzreisen und Serviced Apartments für längere Aufenthalte ab fünfzehn Nächten bietet das Haus Geschäftsreisenden wie Privatreisenden mit hohen Ansprüchen den optimalen Raum für kurz-, mittel- und langfristige Aufenthalte. Wie in allen Derag Livinghotels gilt auch hier: Je länger der Aufenthalt, desto günstiger der Zimmerpreis pro Nacht.

Wohnen inmitten von Kunst wird in den 170 Hotelzimmer und davon 58 Serviced Apartments Wirklichkeit. Die aparten Hotelzimmer, wohnlichen Serviced Apartments oder luxurösen Suiten sind detailreich gestaltet und bieten durch schallisolierte Fenster, Klimaanlagen und neueste Technik, Komfort der Extraklasse. Stilvoll wurde Historie mit Funktionalität verbunden und so ein einmaliges Wohnerlebnis geschaffen, allein die Marmorbäder stehen für die narrative Qualität erstklassiger Materialien mit authentischem Credo. Alle Zimmer sind mit Minibar, Highspeed Internet, iPod/iPhone- Dockingstation und SAT- TV ausgestattet. Das WLAN im ganzen Haus steht den Gästen kostenfrei zur Verfügung.

Duesseldorf De Medici Kunst

Die charismatische Sammlung des Hauses überzeugt durch seine hohe Qualität und seine kuratorische Raffinesse. Hier ein kleiner Einblick in die feine Weltkunst der De Medicis am Rhein: Es ist ein Stadthaus, ein Kloster, ein Palasthotel, ein Museum, eine Zeitreise, eine Hommage an die großen Kunstschätze Europas. Mit seiner klassizistischen von Schinkel entworfenen Fassade ist das neobarocke Gebäude ein Haus mit bewegter Geschichte und schillernden Momenten. Anna Maria Luisa de‘ Medici hat in ihrer Zeit die Kultur und den Glanz nach Düsseldorf und in die Region gebracht, das Hotel gibt ihr die Ehre mit dieser Namensgebung.

Duesseldorf De Medici Lobby 2

Rundbogengewölbe faszinieren bereits Eingangsportal, das stilistisch an ein italienisches Herrenhaus erinnert. Kunstwerke sind in den freigelegten Nischen und Simsen im preußischen Gebäudetrakt zu sehen, Tapisserien schmücken die großzügigen Räume im Erdgeschoss, im Fürstenzimmer sind die Schnitzereien rund um die Wappen der Medici von dicken Übermalungen befreit. Die vielgliedrige Kassettendecke aus Stuck ist im Renaissancestil gestaltet und nimmt dreidimensional das Motiv des Medici-Wappens auf. Eine der aufwendigsten Gestaltungen sind die eigens für die Säulen an den Fluren gefertigten 300 Puttenköpfe. Die Brücke zum zeitgenössischen Design schlagen klassisch-dezente Farben und eine hochmoderne Ausstattung im gesamten Ensemble. Pharaonen, Gobelins, Altäre, Skulpturen – und Blattgold. Der feinsinnige Mix aus den privaten Sammlungen verwandelt jeden Aufenthalt in etwas Unvergessliches. Hier finden Gäste das, was sich schon im Namen des Hauses verbirgt: Lebensqualität, Kunst und Geschichte.

Duesseldorf De Medici Kunst 2

„Das Derag Livinghotel „De Medici“ ist ein Ort, an dem man Geschichte atmet. Das gilt sowohl für die einmalige Lage des Ensembles wie für seine unterschiedlichen Eigner und Bewohner bis hin zum Design.“ Anspruchsvoller Service am Gast, stets mit einem Lächeln, und exquisite Küche der angrenzenden „Brasserie Stadthaus“ inklusive.

Duesseldorf De Medici Kunst 3Mit seiner klassizistischen von Schinkel entworfenen Fassade ist das neobarocke Gebäude ein Haus mit bewegter Geschichte. Im Frühjahr 2015 wurde das Haus mit einem feierlichen Grand Opening eröffnet und die Kunstschätze erlebbar für die Gäste aus aller Welt gemacht. Das als Stadthaus bekannte Ensemble – nunmehr das Derag Livinghotel „De Medici“ – war einst Kloster, dann königlicher und städtischer Regierungs- und Verwaltungssitz. Es grenzt unmittelbar an die barocke Andreaskirche, der Grablege von Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz. Der im Volksmund schlicht Jan Wellem genannte Wittelsbacher war mit Anna Maria de Medici verheiratet. Sie waren Düsseldorfs erstes Glamourpaar. Liebten große Partys, Kunst und die Musik. Unter der Herrschaft von Kurfürst Jan Wellem (1658-1716) und seiner schönen Gemahlin aus Florenz stieg Düsseldorf zur europäischen Kulturmetropole auf. Prachtliebender Barockfürst, volkstümlicher Landesvater, Kunstsammler und Musikliebhaber. Wie kaum ein anderer hat Jan Wellem seiner Residenzstadt den Stempel aufgedrückt, hier ein Opernhaus bauen lassen und auf Betreiben seiner kunstsinnigen Gemahlin eine Gemäldegalerie geschaffen.

Die Ehe mit der letzten Repräsentantin der berühmten Medici-Kaufmann-Familie blieb kinderlos, galt aber als sehr glücklich. Als ein Zeichen großer Liebe nahm Anna Maria Luisa de Medici sogar die Kurfürsten-Krone ihres geliebten Gatten mit ins Grab. Erst vor zwei Jahren wurde der sensationelle Fund gemacht und die Restauratoren staunten nicht schlecht, als sie den sogenannten „Kurhut“, neben den Gebeinen der Kurfürstin entdeckten. Inzwischen hat die Replik der Krone eine neue Heimat gefunden – im neuen, in Anspielung auf die florentinische Regentin benannten Hotel „De Medici“. Das Hotel selbst wird hier zu einem Kulturort, aber nicht nur wegen des Kurhutes. Ein Ort für Kunstliebhaber, Sammler und Stilisten. Nicht nur der Name des Gebäudes ist historisch verankert, vielmehr zieht sich die lokale Geschichte und insbesondere die kulturhistorische der Renaissancezeit als Leitfaden durch das denkmalgeschützte und sensibel renovierte Hotel zwischen Mühlen- und Andreasstraße. Das Derag Livinghotel „De Medici“ ist ein Ort, an dem man Geschichte atmet. Das gilt sowohl für die einmalige Lage des Ensembles wie für seine unterschiedlichen Eigner und Bewohner bis hin zum Design. Außen dominiert die klassizistische Fassade. Der Charme der Inneneinrichtung ist geprägt von originalen Kunstgegenständen aus der Privatsammlung der Inhaberfamilie Schlereth.

Duesseldorf De Medici Lobby

Im Foyer, an der Rezeption, über dem Kamin, in den Korridoren, im Lichthof oder im „Musengang“ – originale Kunstgegenstände, die bis ins 15. Jahrhundert zurückdatieren, Möbelstücke, Pharaonen, Heiligenfiguren, Gobelins, Altäre und Skulpturen aus der privaten, mit großem Raffinement kuratierten Sammlung von Dr. Max Michael Schlereth, Gründer der Derag Livinghotels, schaffen ein außergewöhnliches Ambiente. Neben den Gemälderepliken der Medici-Päpste Leo X. und Clemens VII, der großen Medici-Vase aus Carrara-Marmor, die ein Begegnungsszene zwischen Helena und Paris thematisiert, den Nachbildungen attischer Reliefs aus dem 4. Jahrhundert vor Christus akzentuiert in besonderem Maße der gotisch gehaltene Kreuzgewölbegang im Erdgeschoss mit seinen herausragenden Exponaten den musealen Charakter des Hauses.

Duesseldorf De Medici Brasserie 2

Wer hier das Hotel betritt, begibt sich in ein besonderes Bezugsfeld, dessen Ebenen sich schrittweise entdecken lassen, aber den aktiven Betrachter fordern. Rechter Hand des Eingangs befindet sich eine aus dem 15. Jahrhundert stammende, zu einer Triumphkreuzigungsgruppe gehörige Darstellung von Johannes dem Täufer. Folgt man dessen Blick, richtet sich die Aufmerksamkeit auf ein historisches Taufbecken aus Basalt. Erst wenn man den Blick wieder zurück auf Johannes den Täufer richtet, wird der zunächst leicht zu übersehende Zusammenhang deutlich. Die Marienfigur, die sich links neben dem Eingang befindet und ebenfalls aus einer Triumphkreuzigungsgruppe aus dem 15. Jahrhundert stammt, steht in Beziehung zu dem Triptychon, das sich schräg rechts gegenüber befindet. Es handelt sich um ein Flügelretabel mit Gnadenstuhl und acht Heiligen aus der Zeit um 1600, dessen Holzelemente beidseitig bemalt sind. Auf der Innenseite des linken Flügels sind zwei Darstellungen des Heiligen Sebastian aufgemalt. Die obere Malerei zeigt den pfeildurchbohrten Heiligen erkennbar als Märtyrer. Triumphkreuzungsgruppen mit der Darstellung von Heiligen, der Marienfigur und Johannes dem Täufer eröffnen unzählige Assoziationsmöglichkeiten – sie bleiben als feinsinnige Zitate der florentinischen Renaissance im Gedächtnis – ebenso wie das Blattgold der Decke in der Lobby. Und als Glanzlicht der feinen Weltkunst der de Medicis am Rhein erstrahlt in neuem Glanz die lange verschollen geglaubte Krone des Kurfürsten, die seine Gattin Anna Luisa de Medici, mit ins Grab genommen hatte.

Infos und Fotos Hotel

Share.

About Author

Gabriele Wilms

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal im als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels.

Leave A Reply

Newsletter abonnieren (Jederzeit wieder abbestellbar)