Gesunde ayurvedische Küche

Der Frühherbst wird noch von der Wärme des gehenden Sommers beeinflusst, es ist Erntezeit. In dieser Zeit wird angeraten Pitta-reduzierende, Pitta hat das Element „Feuer“ als Grundlage und wird mit dem Energieprinzip identifiziert (heiss, scharf, sauer, bitter) Speisen zu essen.

Es eignen daher im Herbst Auberginen, Gurken, frisches Weißkraut, Zucchinis, Blumenkohl, Tomaten und leichte Dhalgerichte(Linsengerichte). Dies ist die beste Jahreszeit für eine Reinigungskur, für Yoga-Übungen und Sport. Im Spätherbst werden die Tage kälter und kürzer und Vata nimmt langsam zu, Vata repräsentiert Bewegung, Aktivität und Kommunikation uns ist für die Bewegung der Muskulatur und der inneren Organe verantwortlich, aktiviert das Nervensystem und hält die Funktion des Geistes und der Sinne aufrecht. Vata führt zu Wachheit, Klarheit und Kreativität. Daher wird empfohlen schwerere und wärmende Nahrung zu sich zu nehmen. Herbst ist die Kürbiszeit schlechthin, er gilt als besonders gesunde Pflanze und ist eines der wichtigsten Mittel gegen die Hitze innerer Organe, besonders der Leber, Nieren und Galle und er wirkt durch die Bitterstoffe harntreibend.

Wir stellen Euch hier ein Rezept für eine ayurvedische Kürbiscremesuppe vor:

Kürbissuppe

Zutaten:
1 Hokkaido-Kürbis, 300 g Kartoffeln, 1,5 l Wasser, ½ TL gemahlenen Koriander, ½ TL Kurkuma, 2 Lorbeerblätter, 100 g Sahne oder Kokosmilch (für Veganer), ½ TL gemahlene Muskatnuss, 1 TL getrockneter Thymian, ½ TL Garam Masala (eine Gewürzmischung zur Herstellung von Curry), Salz, Pfeffer.

Zubereitung:
Kartoffeln schälen, den Kürbis gründlich waschen und mit einem scharfen Messer von
dem Strunk befreien und entkernen. Beides in Würfel schneiden. In einem grossen Topf werden die Kürbis- und Kartoffelwürfel mit Wasser, Koriander, Kurkuma und Lorbeerblättern ca. 30-40 Minuten gekocht, bis das Gemüse gar ist. Die Lorbeerblätter entfernen und das Gemüse mit dem Pürierstab pürieren. Sollte die Suppe zu dick sein, kann noch etwas Wasser hinzugefügt werden. Mit Sahne oder Kokosmilch, Garam Masala, Muskat, Thymian, Salz und Pfeffer abschmecken. Viel Spaß beim Nachkochen und „guten Appetit“. Noch ein Tipp – Pflaumen-Chutney passt hervorragend zu im Ofen gebackenen Hokkaido-Kürbis-Schnitzen, Reis und ein Dhal (Linsen).

Das Rezept für Pflaumen-Chutney ist ganz einfach:

Zutaten:
200 g Pflaumen, Ghee (geklärte Butter – ist ein wichtiger Bestandteil der Ayurveda-Küche), 1 Stück Zimtstange, 1 Prise gemahlener Kardamom, 1/4 TL gemahlener Koriander, 1/4 TL schwarzen Pfeffer, etwas frisch geriebener Ingwer, 2 Nelken, 1/4 TL Salz, 1 kleine getrocknete Chilischote, 1 EL Zitronensaft, 3 EL Rohrohrzucker

Zubereitung:
Die Pflaumen werden entkernt und in kleine Stücke schneiden. Ghee oder Öl in einem Topf erhitzen und die Pflaumenstücke mit sämtlichen Gewürzen unter Rühren kurz anbraten. 1/4-1/2 Tassen Wasser hinzufügen. Aufkochen lassen und bei niedrigster Hitze einköcheln lassen (ca. 10-15 Minuten). Zum Schluss noch den Zucker und Zitronensaft unterrühren.

Gabriele Wilms
Über Gabriele Wilms 999 Artikel
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels Europas.

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