Der ErholPol liegt in Leogang

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Im Bio-Paradies Rupertus können reizüberflutete Gäste durchatmen. Im Naschgarten macht das Lustwandeln Spaß, hier und da kann man von der Hand in den Mund leben und seine Mußestunden in Schwebeliegen im Grünen zelebrieren. Im BIO-Hotelgarten mit Schwimmteich können Erholungssuchende relaxen umgeben von Blumen und Schmetterlingen oder in der der Garten-Pergola mit Schwebeliegen zwischen Sommerblumen und einem kleinen Brunnen oder in der neuen Bio-Garten-Wellness „ErholPOL“ zu sich kommen. Es gibt einen Kneippbach, Barfußweg mit Kieselsteinen, Tannenzapfen und ein Kamille- und Thymianbeet.

Hotel Rupertus Leogang

Wer sich ganz zurückziehen will, findet im hauseigenen ErholPol sein ganz persönliches Refugium. Die Oase hat bewusst den weit verbreiteten Lounge-Charakter ausgeklammert. Hier trifft der Wellness-Suchende auf eine gemütliche Wohnzimmer-Atmosphäre im Spa. Das Spa ist ein wahrer Kraftplatz, aber auch ein RuhePOL. Der Name Erholpol ist von der Inhaberin Nadja Blumenkamp bewusst gewählt und soll zum Querdenken anregen. Was steckt wirklich dahinter? Ein Pool? Oder ein Pol, um sich zu erden.Tatsächlich ist es ein Refugium, in dem die Energie wohnt. Hier kann man in heller Atmosphäre Kraft tanken, die Blicke verträumt nach draußen schweifen lassen, denn die hohe Verglasung und die Aussicht auf die Leoganger Steinberge stimulieren die Sinne. Bei kühlem Wetter locken die heimeligen Schaukelstühle mit bequemer Polsterung, die um den Kamin gruppiert sind. Umgeben von diesem Ambiente füht man sich den Waltons näher und ein alter Wert wie Familiensinn taucht wieder auf. Golden umrandete Blümchen-Tassen aus Omas Fundgrube erinnern an das Glück der Kinderzeit- aus diesen Tassen kann man heiße Schokolade trinken und einfach nur genießen.

Beeindruckend ist auch das Alpenheu-Bett mit dem textilen Zeitzeichen aus 90 Lebensjahren. Eine Patchwork-Decke aus zusammengenähten einzelnen Tüchern aus der eigenen Familiengeschichte. Neben diesem Highlight steht auch der Lampenschirm mit Baumnadeln Spalier. Die Kräuter für die Aufgüsse kommen von den Almen der Leoganger und Loferer Steinberge. Das Kräuter-Salz, das vor der Saunakabine bereitsteht, ist das perfekte Peeling, außerdem wird die Haut entschlackt.

Ausbildung zur Kräuterhexe

Das Landhotel Rupertus wurde als erstes Hotel im Verein der TEH(Traditionellen Europäischen Heilkunde) aufgenommen. Mit Nadja Blumenkamp und Magdalena Leistentritt gibt es zwei TEH-Praktiker im Hotel.Bis November absolvieren die beiden eine Ausbildung zur diplomierten Kräuterhexe. Das Wissen über die Heilkraft der 50 heimischen Kräuter, welches leider in den vergangenen Jahrzenten ein wenig verloren ging, findet sich sowohl im ErholPOL als auch im gesamten Hotel wieder. Öle, Salben, Essenzen, Packungen für Behandlungen und Saunaaufgüsse werden im Haus produziert. Kräuter aus der Region und dem eigenen Bio-Garten werden in der Hotelküche verwendet.

Zum Glück gibt es die Pechsalbe

Im Wochenprogramm wechseln Kräuterwanderungen, eine Kräuter-Kochschule und die kleine TEH-Schule für zuhause einander ab.Besonders interessant für den späteren Hausgebrauch ist die Herstellung von Heilsalben. Pechsalbe wird aus Harz gewonnen, das viele positive Eigenschaften hat: Es ist antibakteriell und entzündungshemmend.

Die Liebe zum Leben geht durch den Magen

Nach Wandern und Wellness lockt die Kulinarik. Biozertifizierte Weine vom Weingut Hartl sind die perfekten Menü-Begleiter. Beim Abendessen besteht ein Gang aus komplett biologischen Zutaten. Hochwertige Bioprodukte fließen immer mehr ein. Das Frühstücksbuffet hält zahlreiche Bio-Produkte bereit, Fleisch und heimische Fische aus biologischer Landwirtschaft werden extra gekennzeichnet. Im Winter lockt ein Ayurveda-Kochkurs. Wer sich nach einem komfortablen Nachtlager sehnt, der darf sich auf Bio- und Naturzimmer und Suiten mit so wohlklingenden Namen wie Morgensonne oder Abendrot freuen. Die kuscheligen Schafwollbetten sind allergikergerecht.

Schlendern auf die Leos Gang-Art

Gleich vor dem Hotel beginnt ein malerischer Spazierweg- ein 3 km langer Rundwanderweg. Bei der Abzweigung „Gesichter des Waldes“ führt ein anspruchsvollerer Waldweg vorbei an der Skulptur PAL_FINGER zur Forsthofalm. Jede der imposanten Skulpturen erzählt eine Geschichte, zeigt andere Perspektiven und Dimensionen rund um die Themen Heimat und Natur. An den einzelnen Stationen geben Infotafeln Auskunft über den regionalen Künstler und seine Motivation ein solches Werk entstehen zu lassen.

Fotos Stefan Engel

Booking.com

Über den Autor

Ulrike Engel

Ulrike ist freie Reise- und Lifestyle-Journalistin. Sie ist oft in Österreich und Tschechien in ausgesuchten Bio-Hotels mit Wellness-Extras unterwegs. Herausragende Spa's mit Ayurveda, Gastronomie mit Ayurveda Küche, Body Balance und Metabolic Balance nimmt sie gern unter die Lupe.

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