„Internationale Musikfestival von Marvão“ vom 24. Juli bis zum 2. August 2015

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Klassik in einer Traumkulisse heißt es zum zweiten Mal beim „Internationale Musikfestival von Marvão“ im Norden der portugiesischen Region Alentejo. Wie ein Adlerhorst krallt sich das Dorf Marvão an den Gipfel eines großen Felsmassivs. Strahlend weiß gekalkt sind die kleinen Häuschen des Städtchens.

5_FIMM_ Marvao

Es ist für viele Kenner eines der hübschesten und romantischsten in ganz Portugal ist und auf der Spitze des Hügels befindet sich die gut erhaltene Ruine einer mittelalterlichen Burg. Marvão und Umgebung sind vom 24. Juli bis zum 2. August 2015 zum zweiten Mal Veranstaltungsort des „Festival Internacional de Música de Marvão“ (FIMM), das im letzten Sommer seine Premiere erlebte.

Christoph Poppen

Christoph Poppen

„Marvão ist einer der schönsten Orte der Welt. Die Kombination aus Natur, Architektur in dieser Perfektion und klassischer Musik auf höchsten internationalen Niveau ist etwas Einmaliges,“ sagt der deutsche Dirigent Christoph Poppen, der das Festival bereits im letzten Jahr künstlerisch leitete. „Die überwältigenden Reaktionen auf die erste Auflage der Veranstaltung legen die Vermutung nahe, dass Marvão in Kürze Schauplatz des Musikfestivals Nr. 1 in Portugal sein wird.“

Susanne Schietzel-Mittelstra

Susanne Schietzel-Mittelstra

Neben den Konzerten im malerischen Burghof finden u.a. auch Veranstaltungen im Kulturzentrum von Marvão, in verschiedenen Kirchen und in der ehemaligen Zisterne der Burg statt, die über eine ganz eigene, eindrucksvolle Akustik verfügt. Musikalisch spannt sich der Bogen von europäischer Klassik über traditionellen portugiesischen Fado bis zu internationalen Begegnungen, bei denen Klänge aus Indien, dem Iran, Brasilien und anderen Ländern zu einem künstlerischen Ganzen verschmelzen werden.

1_FIMM_ Christopf Poppen

Zu den auftretenden Orchestern gehören u.a. das renommierte Gulbenkian Orchester aus Lissabon, das Kölner Kammerorchester und das portugiesische Barockorchester Divino Sospiro. Außerdem kann man beim FIMM zahlreiche internationale Kammerensembles und Solokünstler von Weltrang erleben – u.a. das Signum Quartett aus Berlin, das britische Ex-Hilliard Ensemble, die deutsche Violinistin Clara-Jumi Kang, die in München geborene Cellistin Raphaela Gromes, die deutsche Sopranistin Juliane Banse, die deutsch-italienische Mezzosopranistin Anna-Doris Capitelli und die Fado-Sängerin Katia Guerreiro.

„Besucher des Festivals kommen nicht nur in den Genuss klassischer Musik in einem paradiesischen Ambiente, sondern haben auch die Möglichkeit, das Potenzial des nördlichen Alentejo kennen zu lernen“, sagt der zuständige Projektmanager Humberto Vital. „Der Bekanntheitsgrad dieser Region wird hierdurch auch weit über die Grenzen Portugals hinausgetragen. Gerade die Kombination von klassischer Musik und naturnaher Umgebung trägt zu Förderung eines nachhaltigen Tourismus bei, der allen Beteiligten und auch der Natur des Nord-Alentejo sehr zum Vorteil gereicht.“

4_FIMM_Novus String Quartet_2014

Tatsächlich gibt es für die Besucher des FIMM auch zwischen den Konzerten viel zu entdecken. Die Umgebung des knapp 250 Autokilometer von Lissabon entfernten und unweit der Grenze zu Spanien entfernten Dorfes ist ein Paradies für Naturliebhaber. Die weitgehend unberührte Landschaft des Naturparks Serra de São Mamede kann man wunderbar beim Wandern oder Radwandern entdecken. Auch Ausflüge in andere sehenswerte Städte des nördlichen Alentejo bieten sich an: Beeindruckend sind sowohl Portalegre mit seinen prächtigen Bürgerhäusern und frühzeitlichen Ausgrabungsstätten in der Umgebung wie auch Castelo de Vide mit seinem fantastisch erhaltenen mittelalterlichen Ortskern.

Für das Festival sind ab sofort Tickets im Onlinehandel erhältlich. Verfügbar sind sowohl Karten für das gesamte Festival als auch für einzelne Wochenenden oder Konzerte. Genaue Programminfos und Tickets unter www.marvaomusic.com

Quelle und Fotos Pura Communications

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Über den Autor

Gabriele Wilms

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels Europas.

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