Premiere – „Die Fledermaus in einer Münchner Innenstadt-Version“ am 2.2.2017 im HOFSPIELHAUS

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Die zweite Operetten-Eigenproduktion „Die Fledermaus in einer Münchner Innenstadtversion“ von Johann Strauss kommt auf die kleinste Operetten-Bühne der Stadt München. Bereits die erste Operetten-Eigenproduktion, die mehrfach ausgezeichneten Operette „Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre“ von Jacques Offenbach war ein riesen Erfolg. Die Premiere findet am Donnerstag, dem 2. Februar 2017, 20 Uhr im Hofspielhaus statt.

Damit präsentiert das Hofspielhaus ein Feuerwerk der Ironie, des Übermuts und vor allem der Liebe zu der berühmt-feinsinnigen Komposition rund um die Eisensteins, den Gefängnisdirektor Frank, den Gerichtsdiener Frosch und den mysteriösen Prinzen Orlofsky mitsamt Überraschungsgästen. Nicht zufällig mischen sich Münchner Geschichten und Gestalten aus Vergangenheit und Gegenwart in den Abend.

Es wird höchste Zeit, dass die rasante und stimmungsgeladene Operette endlich im Hofspielhaus inszeniert wird. Mit dabei sind namhafte Künstler wie Moses Wolff, Elisabeth Stützer, Cornelia Lanz, Adam Sanchez, Susanna Proskura, Jussi Järvenpää, Irina Firouzi, Thorsten Stammberger, Cristina Andrione, Antonia Peters, Marcus Weishaar, Alexander Lakatár, Isabella Grahsl, Horst Kalchschmid und natürlich Überraschungsgästen. Als Premierengast ist die Eigentümerin des Hofspielhauses Christiane Brammer mit von der Partie.

Diese Operette wurde von Kristina Wuss inszeniert. Sie absolvierte ihr Regiestudium und das Konzertexamen Klavier in Berlin und 2008 den ersten Jahrgang „Theater- und Musikmanagement“ an der LMU München in Kooperation mit der Bayerischen Theaterakademie. Ihre Inszenierungen waren an der Lettischen Staatsoper, im Neuen Theater Riga, im Bolschoi Theater Moskau, beim Hong Kong Arts Festival, in Seoul, im Teatro Caldéron Valladolid, an der Opera Nova (PL) zu sehen. In Deutschland widmet sie sich momentan verstärkt Literaturopern.

Die Musikalische Leitung hat der in Madrid geborene Armando Merino übernommen. Nach erfolgreichem Abschluss seines Saxophonstudiums am Konservatorium Ángel Arias seiner Heimatstadt wandte er sich ganz dem Dirigieren zu. 2009 absolvierte er Orchesterdirigieren bei Prof. Jordi Mora in Barcelona, im Anschluss „Orchesterleitung zeitgenössischer Musik“ in Lugano (CH ) bei Prof. Arturo Tamayo – beide Ausbildungen mit Auszeichnung. Seit 2010 ist Armando Merino in München Dirigent des Prinzregentenensemble und des Ensembles „Blauer Reiter“, seit Januar 2014 Chefdirigent des Sinfonie-Orchesters „Philludiker“. Sein Debüt als Operndirigent in München erfolgte im Sommer 2016 in einem Mehrteiler von R. Strauss, Poulenc und Menotti.

Kurze Vorstellung von einigen mitwirkenden Künstlern


Moses Wolff, Foto Christian Vogel

Moses Wolff ist ein Münchner Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller und Komiker. Das Schauspiel liegt ihm im Blut. Er ist aber nicht nur ausgebildeter Schauspieler (bei „Dahoam is dahoam“, „Soko Kitzbühel“, „Der Alte“, „Polizeiruf 110“, „Unter Verdacht“, …), sondern auch Musiker, Kabarettist, Maler, (Drehbuch-) Autor, Sprecher, Lebenskünstler, Kosmopolit und Mensch. Einer, dem man sofort seine ganze Lebensgeschichte erzählen würde. Sicherlich wäre er auch ein guter Barkeeper geworden.

Cornelia Lanz, Adam Sanchez und Susanna Proskura

Die international gefragte Gesangssolistin Cornelia Lanz war an folgenden Orten wie Württembergisches Staatstheater Stuttgart, Tonhalle Zürich, Radialsystem Berlin, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Prinzregententheater München, Liederhalle Stuttgart sowie bei den Schlossfestspielen in Ludwigsburg und beim Europäischen Kirchenmusikfestival in Schwäbisch Gmünd zu hören.

Adam Sanchez wurde in Warschau geboren und hat die mexikanische Staatsbürgerschaft. Ein Engagement seiner Eltern, die ebenfalls Opernsänger sind, führte ihn mit 4 Jahren nach Deutschland, wo er in jungen Jahren mit seiner klassischen Gesangsausbildung begann. Gastauftritte führten Adam Sanchez unter anderem an die Bayerische Staatsoper München unter Zubin Mehta, Peter Schneider und Sir Colin Davis, an das Gewandhaus in Leipzig unter Fabio Luisi, an das Salzburger Festspielhaus, wie auch 2016 an das Bregenzer Festspielhaus. Für 2017 sind u. a. Konzerte in der Tonhalle Zürich, im KKL-Luzern sowie Produktionen von „Carmen“, „Lucia di Lammermoor“ und „Rigoletto“ geplant.

Susanna Proskura wurde 1985 in Kiel geboren. Die lyrische Sopranistin erhielt seit dem 8. Lebensjahr Gesangsunterricht und tritt seitdem regelmäßig solistisch auf. Seit 2005 studierte sie bei Prof. Sylvia Greenberg an der Musikhochschule München. Sie absolvierte im Juli 2010 ihr künstlerisches sowie auch pädagogisches Diplom. 2012 absolvierte Sie ein weiteres Diplom in Konzertgesang und absolvierte im Sommer 2013 die Meisterklasse in Liedgestaltung. Ihr Repertoire beinhaltet ca. 500 Lieder und Arien in 20 verschiedenen Sprachen.  Die Sopranistin sang zahlreiche Opernpartien.

Thorsten Stammberger, Cristina Andrione und Jussi Järvenpää

Thorsten Stammberger wurde in Aurich/Ostfriesland geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Bielefeld. Hier machte er die ersten Schritte Richtung Gesang mit der Sängerin Gertrud Strüh-Dippold. Zum Studium zog es ihn dann nach Würzburg, wo er an der Hochschule für Musik klassischen Gesang bei Prof. Horst Laubenthal und Prof. Jutta Bucelis-Dehn studierte. Es folgten Engagements von Hannover bis zum Bodensee

Die Münchnerin Cristina Andrione hatte nach der Schule und einem dreijährigen Aufenthalt in Brasilien bei ihrer Familie in München und Umgebung ihre ersten Theaterengagements, wie „Faust“, „Der Gegrillte Mann“, „Tod im Apfelbaum“, „Schneewittchen“, „Creeps“, „Maria Stuart“, „Honigmond“, „Die Reichsgründer“. Von 2009 bis 2014 spielte sie in den Kammerspielen Landshut in „Endstation Sehnsucht“, „Diener zweier Herren“ und in der „Dreigroschenoper“. Außerdem ist sie in zahlreiche TV Produktionen zu sehen, u. a. in „Die Chefin“, Kommissarin Lucas, „Soko 5113“, „Um Himmels Willen“, „Hubert und Staller“, „Garmisch Cops“, „Rosenheim Cops“, „Franzi“, „Blond bringt nix“, „Die Lebenslüge“, „Die 7 Todsünden“.

Jussi Järvenpää ist in Finnland geboren, studierte Gesang an der Sibeliusakademie in Helsinki, danach an der Musikhochschule Köln. Dort legte er im Jahr 2003 erfolgreich sein Diplom ab. Zu seinem konzertanten Repertoire gehört unter anderem: Carmina Burana, Beethoven 9. Sinfonie, Bach / Matthäuspassion und Weihnachtsoratorium, Strawinsky / Oedipus Rex, Weill/ Die sieben Todsünden, Mendelssohn-Bartholdy/ Paulus.

Marcus Weishaar, Antonia Peters und Horst W. Kalchschmid

Marcus Weishaar, Bass, erhielt seine Gesangsausbildung in Nürnberg, Basel und München. Meisterkurse bei Nikolai Gedda, Walter Berry und Jakob Staempfli. Er ist langjähriges Ensemblemitglied des Freien Landestheater Bayern und verkörpert(e) dort viele Bassrollen, so auch seine Paraderollen Sarastro und Osmin. Er war am Staatstheater am Gärtnerplatz in München engagiert, sang am Städtebundtheater Hof, am Stadttheater Brandenburg, für die Kammeroper Ulm, in der „Pasinger Fabrik“, beim Eckhoffestival in Gotha und bei vielen anderen Opernproduktionen und Festivals. 2013 bis 2015 wirkte er als Osmin, Don Alfonso und Rocco bei den Bad Hersfelder Opernfestspielen mit.

Antonia Peters ist freischaffende Schauspielerin und Sängerin in München. In den letzten Jahren tourte sie mit dem Gesangskabarett „Zwickxangl“ mit unterschiedlichen Programmen über die Lande. Ein weiteres langfristiges Bühnenprojekt war „Und die Hölle nicht mehr sein“, ein szenischer Balladen-Abend nach den Gedichten von Friedrich Schiller. Seit 2014 ist sie festes Ensemblemitglied der Freien Bühne München, wo sie zuletzt in „Schamo Reloaded – Alle bekommen neue Karten“ als Ruth Blasius auf der Bühne stand. Währenddessen und nebenher arbeitete sie in verschiedensten Produktionen für Film und Fernsehen wie beispielsweise „Lindenstraße“, „Helen, Fred und Ted“ und die BR-Produktion „Mobber’s End“.Als Sängerin deckt sie eine große Bandbreite an Repertoire und Stilrichtungen ab und arbeitet in unterschiedlichen Musikformationen.

Horst W. Kalchschmid wurde in Bayreuth geboren und verbrachte seine frühen Jahre am Grünen Hügel, wo er auch sein erstes Engagement als Zwerg in „Rheingold“ von Wieland Wagner hatte. Nach dem Studium in Coburg führte ihn sein Beruf als Diplomingenieur nach München. Erst im Ruhestand konnte er sich wieder ganz der Schauspielkunst widmen, erste Rollen übernahm er in „Blütenträume“ und „Außer Kontrolle“ am Rossstalltheater Germering. Kristina Wuss engagierte ihn erstmals für ihre Inszenierung der Weiße-Rose-Zeitreise „Knospen und Mantel“ im Lichthof der LMU. Besonders bekannt wurde er als Dr. Richard Strauss.

Preise der Vorstellung: Eintritt: 28,00 Euro, Ermäßigung: 22,00 Euro

Die Operette „Die Fledermaus in einer Münchner Innenstadtversion“ von Johann Strauss wird auch an folgenden Terminen im Hofspielhaus München aufgeführt:

Donnerstag, 9. Februar 2017 20:00 Uhr
Donnerstag, 16. Februar 2017 20:00 Uhr
Donnerstag, 23. Februar 2017 20:00 Uhr
Samstag, 11. März 2017 20:00 Uhr
Freitag, 17. März 2017 20:00 Uhr
Donnerstag, 23. März 2017 20:00 Uhr
Donnerstag, 30. März 2017 20:00 Uhr

Mehr Informationen und Karten erhalten Sie unter www.hofspielhaus.de

Quelle und Fotos Hofspielhaus

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Über den Autor

Gabriele Wilms

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels Europas.

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