Erster Rodellift am Brauneck

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Wenn man den schweren Schlitten nur nicht immer wieder den steilen Hang hinaufziehen müsste! Dann wäre Rodeln gleich noch einmal so schön! Lenggries ist um eine Winterattraktion reicher – der erste Rodellift am Brauneck eröffnet in dieser Saison.

Schlittenspaß ganz ohne Bergauf-Geschnaufe bietet ab dieser Saison der Wintersportort Lenggries im Isarwinkel. Am Zielhang in Fußnähe zur Talstation der Brauneck-Bergbahn ersetzt ein Schlepplift das mühevolle Hinauf, damit das Hinunter auf frisch geschmirgelten Kufen noch mehr Freude macht.

Eine verdiente Einkehr nach dem sportlichen Wintervergnügen bietet sich in der Zielhang-Alm am Fuße des Rodelhangs an oder auch auf dem Rathausplatz in Lenggries am liebevoll hergerichteten Glühweinstandl, der am 3. Adventswochenende, während der gesamten Weihnachts- und noch einmal in den Faschingsferien öffnet. www.lenggries.de, www.rodeln-lenggries.de/

„Die Rodel haben eine spezielle Ankervorrichtung, in die sich der Liftbügel kinderleicht einhaken lässt“, sagt Heiko Fröhlich, Geschäftsführer der Lenggrieser Skischule Montevia, die die neuen Rodel zur Verfügung stellt. „Die Schlitten bieten auch für zwei Personen Platz, wenn Eltern mit ihren kleineren Kindern zusammen fahren wollen“, erklärt Fröhlich. Ältere Kinder, die sich die Schlittenabfahrt schon selbst zutrauen, können sich ohne Probleme allein hinaufziehen lassen. Oben am Start braucht’s dann doch ein bisschen Mut, ist die circa 500 Meter lange Zielhang-Piste anfangs doch eher als „rot“ einzustufen, bevor sie im Laufe der Abfahrt immer „blauer“ wird.

„Und wem es `mal zu schnell werden sollte, der kann einfach die Handbremse am Rodel ziehen“, sagt Fröhlich. Ins Gehege mit Skifahrern oder Snowboarden kommen sich die Kufenkurver auf dem Lenggrieser Hausberg Brauneck jedenfalls nicht. Zwar dürfen diese auch den Schlepplift nutzen, nicht aber auf dem Rodelhang abfahren. „Der ist exklusiv für Schlittenfahrer.“ Und für Oberbayern einzigartig. Eine Rodelstrecke mit eigenem Schlepplift gibt es in der Region bislang noch nicht.

Die Liftpreise inklusive Leihrodel liegen bei 4 Euro für eine Abfahrt, 15 für fünf und 25 Euro für zehn Abfahrten. Kinder zahlen 3, beziehungsweise 10 oder 18 Euro. Geöffnet ist der Lift bei ausreichend Schnee täglich zwischen 10 und 16 Uhr. Im Anschluss ans sportliche Vergnügen bietet sich eine Einkehr in der kleinen, urigen Zielhang-Hütte an. Dort findet auch der gesellige Ausklang der Rodel-Events statt, die Montevia Firmen und Teams anbietet.

„Mit der neuen Rodelstrecke konnten wir unser Angebot für Winterurlauber, die nicht primär zum Skifahren kommen, um eine spannende Attraktion erweitern“, sagt Ursula Dinter-Adolf, Leiterin Tourismus Lenggries. „Auch Familien, die bei uns ihren Winterurlaub verbringen, haben nun eine weitere Alternative zum Alpin-Ski.“ Neben traumhaften (Schneeschuh-)Wanderungen durch die voralpine Landschaft oder sonnigen Langlauftagen auf dem 42 Kilometer großen Loipennetz. Berühmt für seine große Hüttenvielfalt lockt das Brauneck aber auch Genießer an, die sich vor schönstem Bergpanorama einen köstlichen Kaiserschmarrn oder eine würzige Speckknödelsuppe schmecken lassen wollen.

Im Ort selbst sind Lenggries-Urlauber, die für Gaumenfreuden und Winterzauber zu haben sind, ebenfalls gut aufgehoben: Am 3. Adventswochenende (15. und 16. Dezember) eröffnet das „Lenggrieser Glühweinstandl“ auf dem Rathausplatz, wo ortsansässige Vereine Glühwein, Kinderpunsch und Pils ausschenken sowie diverse Schmankerl anbieten. Auch in den Ferien vom 21. Dezember bis 6. Januar (außer an Heiligabend) ist der Stand geöffnet, jeweils von 16 bis 23 Uhr, an Silvester sogar bis 2 Uhr. Ebenso in den bayerischen Winterferien von 1. bis 5. März versorgen die Lenggrieser ihre Gäste am Glühweinstandl mit dem beliebten Heißgetränk.

Weitere Infos:
Tourismus Lenggries, Rathausplatz 2, 83661 Lenggries, Tel.: 08042-5008 800, Fax: 08042-5008 801, info@lenggries.de, www.lenggries.de

Quelle und Bilder Tourismus Lenggries

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Über den Autor

Gabriele Wilms

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels Europas.

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