Nach Höhenflug – Billigflieger Ryanair bald im Sinkflug?

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Die Aktie der Billigflug-Airline Ryanair übertrifft die Erwartungen von Anlegern und Analysten an der Börse und befindet sich weiterhin im Höhenflug. Der Unternehmenschef Michael O´Leary, der vielen wegen herber Sprüche und frecher Bemerkungen bekannt ist, hat seine Fans nicht enttäuscht. Im letzten Jahr legte Billigflieger Ryanair sowohl bei Umsatz als auch Gewinn kräftig zu und wappnet sich dennoch für schwere Zeiten.

Die aktuelle Wirtschaftslage der Eurozone lässt nur wenig Gutes erwarten, aber trotz Rezension in der Eurozone gab es am Montag am Aktienmarkt eine Überraschung. Dort beflügelten die überzeugenden Zahlen für das zurückliegende Jahr das Wertpapier. Die Ryanair-Aktie kletterte zeitweise um knapp 10% und kostete am Ende 6,949 Euro – So viel wie nie zuvor. Ryanair hängte damit an der Börse sogar die Lufthansa ab.

Aber spurlos geht die Krise an Ryanair auch nicht vorbei. Auf Grund steigender Kerosinpreise stellt man sich beim irischen Anbieter auf schwere Zeiten ein. Auch steigende Kosten für Personal und Flughafengebühren drücken die Erwartungen und so wird für das Geschäftsjahr 2013/2014 nur ein Zuwachs von 5% erwartet. Nichtsdestotrotz eine gute Prognose für den Billigflieger, der in den letzten Jahren auch gern mal durch die eigenwilligen Bemerkungen & Konzepte seines Chef aufgefallen ist. Da wären zum Beispiel die Gebühr für die Toilettennutzung im Flieger oder die Einführung von Stehplätzen auf Kurzstrecken.

Ob sich Ryanair also auch weiterhin durch das massive Treten der Kostenbremse in der Gewinnzone halten wird, bleibt also abzuwarten. Aber sicherlich wird es noch den ein oder anderen netten Vorstoß von Mr. O´Leary aus Irland geben.

 

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Über den Autor

Sirko Wolfram

Bei Toureal ist meine Hauptaufgabe die Betreuung von Technik & Design sowie Umsetzung von Ideen & neuen Konzepten. Außerdem bin ich auch als Redakteur weltweit unterwegs und berichte und fotografiere exklusiv für das Reisemagazin.

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