Erste Meisterschaft im Gummistiefelweitwurf auf Ostseeinsel Fehmarn

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Am 23. Juli 2013 präsentiert die Ostseeinsel Fehmarn als erste Gemeinde im Kreis Ostholstein einen Contest der besonderen Art. Von 17 bis 19 Uhr steigt auf dem Sportplatz Landkirchen der erste Fehmarnsche Wettbewerb im Gummistiefelweitwurf.

Gummistiefelweitwurf-Fehmarn Copyright-Jana-Bergmann

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Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind eingeladen, je einen Stiefel so weit wie möglich zu werfen. Je nach Alter und unterteilt nach Geschlecht, messen die Teilnehmer ihr Können in den Kategorien Erwachsene (ab 18 Jahre), Jugendliche (14 bis 17 Jahre) und Kinder (8 bis 13 Jahre). Jungen und Mädchen von vier bis sieben Jahren gehen in einer gemeinsamen Gruppe an den Start. In jeder Startgruppe kämpfen die Werfer um einen ersten bis dritten Sachpreis, zum Beispiel ein Klapprad der Fehmarnschen GTB Gebäudetechnik Bruhn e K. Die Teilnahmegebühr beträgt zwei Euro, das Team des Sportlerheims Landkirchen sorgt für das leibliche Wohl. Ab 16 Uhr können Interessenten sich direkt vor Ort für das Turnier anmelden.

Gummistiefel werden vor Ort gestellt. Veranstalter ist der Verkehrsverein Landkirchen. Gummistiefelweitwurf hat seinen Ursprung in Finnland, seit 1975 wird er dort als offizieller Mannschaftssport ausgetragen. Mit der „International Boot Throwing Association“ gibt es einen Weltverband, jährlich werden eine Weltmeisterschaft und diverse Weltcupturniere ausgetragen. Am zahlreichsten vertreten sind Mannschaften aus Finnland, Schweden, Estland und Russland. In Deutschland existieren mittlerweile über fünf Vereine, darunter der erste deutsche Gummistiefelweitwurf-Verein „Gib Gummi 03“ aus Berlin.

Fehmarn – Sonneninsel in der Ostsee

Fehmarn ist die einzige deutsche Ostseeinsel Schleswig-Holsteins und eine Stadt in Schleswig-Holstein, die 2003 durch Fusion aller Gemeinden der Insel gebildet wurde. Der Inselname geht auf „femer“, slawisch für „am Meer gelegen“, zurück. Mit einer Fläche von 185 Quadratkilometern ist Fehmarn die drittgrößte Insel Deutschlands. Als Teil der „Vogelfluglinie“, der direkten Verkehrsverbindung zwischen den Großräumen Kopenhagen und Hamburg, ist Fehmarn seit 1963 durch die Fehmarnsundbrücke im Süden an das schleswig-holsteinische Festland angeschlossen. Ebenso gibt es eine 19 Kilometer lange Fährverbindung von Puttgarden im Norden Fehmarns bis zum dänischen Rödby. Auf Fehmarn befindet sich in Staberhuk der östlichste und in Marienleuchte der nordöstlichste Punkt Schleswig-Holsteins. Etwa 2.200 Sonnenstunden im Jahr machen die Heimat der „Fehmaraner“ zu einer der sonnenreichsten Regionen Deutschlands. Das milde Reizklima veranlasst jährlich etwa 2,5 Millionen Touristen zu einem Urlaub auf der Insel – vorwiegend in Ferienwohnungen, auf Campingplätzen und Bauernhöfen. Auf dem 78 Kilometer langen Küstenstreifen wechseln sich Naturstrände, Binnenseen und Steilküsten ab. Die Strände bei Burgtiefe und dem Wulfener Hals sind die südlichsten und weißesten Sandstrände der Insel. Im Landesinneren laden Felder und Wiesen zu Radtouren oder Spaziergängen ein. Auch zum (Kite) Surfen, Segeln, Tauchen, Reiten, Golfen oder Angeln ist das im Volksmund auch „Knust“ genannte Eiland bestens geeignet. Etablierte Veranstaltungen sind u.a. der Deutsche Windsurfcup, das Finale der Kite Surf Trophy, die Fehmarn Days of American Bikes, der Fehmarn-Marathon, der Weinsommer und das Rapsblütenfest.

Copyright Foto: Jana Bergmann

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Über den Autor

Gabriele Wilms

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels Europas.

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