Warnung: Nicht in Taifun-Gebiete der Philippinen reisen

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Der Taifun HAIYAN hat in den Philippinen hohe Opferzahlen und schwerste Schäden verursacht. Besonders betroffen sind Samar, Leyte, Negros Occidental, das nördliche Cebu, Masbate und Iloilo. Tausende Menschen sind dort ohne Obdach und die Infrastruktur ist weitgehend zerstört. Von nicht notwendigen Reisen in die betroffenen Gebiete rät das Auswärtige Amt ab.

Der Taifun „Haiyan“ hat am Wochenende auf den Philippinen verheerende Schäden verursacht und tausenden Menschen das Leben gekostet, die Behörden von mindestens 10.000 Toten aus. Tausende Menschen sind dort ohne Obdach, und die Infrastruktur ist weitgehend zerstört. Das Auswärtige Amt rät deshalb von nicht unaufschiebbaren Reisen in die betroffenen Gebiete ab. Wie die Deutsche Botschaft in Manila am Sonntag informiert, ist das gesamte Ausmaß der Schäden noch nicht abzusehen, da die Kommunikation in den vom Taifun betroffenen Gebieten weitgehend zusammengebrochen ist.

Die Philippinen sind Taifungebiet und haben aktive Vulkane. In der Region muss mit Erd- und Seebeben sowie Tsunamis gerechnet werden. Vor allem in der Regenzeit, die normalerweise von Juni bis November andauert, kommt es aufgrund des Südwestmonsuns immer wieder zu örtlich heftigen Regenfällen, die teilweise mit Überschwemmungen und Erdrutschen einhergehen. Jährlich werden die Philippinen von ca. 20 Taifunen getroffen, die z. T. schwere Verwüstungen hinterlassen und auch den Flugverkehr beeinträchtigen können. Bitte beachten Sie, dass sich die Wetterlage in den Philippinen mitunter ohne Vorwarnung ändern kann. Informieren Sie sich regelmäßig in den Medien. Aktuelle Wetternachrichten, insbesondere Taifunwarnungen, können auf der Website des philippinischen Wetterdienstes „Pagasa“.

Reisenden auf die Philippinen und insbesondere in die betroffenen Regionen wird geraten, sich über die Medien aktuell über die Situation auf dem Laufenden zu halten. Die Botschaft hat eine Hotline unter Tel. +63 2 702 3027 eingerichtet, die täglich von 7.30 Uhr bis 22 Uhr Ortszeit besetzt ist. Außerhalb dieser Zeiten ist der Bereitschaftsdienst der Botschaft unter +63 917 867 3000 erreichbar.

Quelle: Auswärtiges Amt

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Über den Autor

Gabriele Wilms

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels Europas.

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