Für Sicherheit und Spaß neue Fahrtechnikkurse für Mountainbiker

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Die Ammergauer Alpen lassen Mountainbiker-Herzen mit neuen Fahrtrainings, actionreichen Sport-Events und traumhaften Touren zu den schönsten Flecken der Region höher schlagen. Welcher Untergrund erfordert welches Handeln? Wie kriegt man jede Kurve? Und mit welcher Bremstechnik bleibt man sicher im Sattel und hat sogar bei anspruchsvollen Trails noch jede Menge Spaß? Diese und weitere Fragen klärt Richard Böck bei den neuen Mountainbike-Fahrtechnikkursen, die den ganzen Sommer über in den Ammergauer Alpen angeboten werden.

Neue Mountainbikekurse Foto Richard Böck

Das Bike-Seminar „Two and a half“ dauert zweieinhalb Tage und beinhaltet neben zahlreichen Übungen am Berg auch eine abschließende Tour zu den schönsten Flecken der Region sowie die besten Tipps und Tricks für die Wartung des Zweirads. Wer in wenigen Tagen zu einem echten Bike-Crack avancieren möchte, zahlt ohne Übernachtung 148 Euro oder ab 266 Euro inklusive zweier Übernachtungen im Doppelzimmer. Das Angebot ist direkt beim Kursleiter buchbar, Zimmer gibt’s über den Tourismusverband

Traumhaft Ammergauer Alpen GmbH Peter Hutzler

„Für die meisten Teilnehmer ist es schwierig, das Gelände richtig einzuschätzen“, erzählt Richard Böck. Denn jeder Untergrund erfordert ein anderes Fahrverhalten. „Besonders beim Bremsen ist dann die richtige Technik essentiell, um nicht aus dem Sattel gehoben zu werden“. Was bedeutet, dass der Biker ordentlich Druck auf die Räder ausüben muss und das geht nun mal am besten im Stand und mit dem richtigen Kraft-Verhältnis an beiden Bremshebeln. „60 Prozent vorne, 40 Prozent hinten“, lautet der Tipp von Richard Böck, für den der Spaß am Mountainbiken ganz eng mit der Sicherheit verknüpft ist. Für jede Form der Angst und jede Blockade kennt der gebürtige Oberammergauer die richtige Übung, die – ohne den Teilnehmer zu überfordern – Stück für Stück zu mehr Selbstvertrauen und damit zu mehr Spaß führt. Wer den Kniff raus hat, meistert binnen eines Tages auch das Überwinden von Hindernissen, das Anfahren am Berg und die ersten Treppen und Absätze. Der Trainingserfolg zeigt sich spätestens bei der gemeinsamen Tour am letzten Kurstag, die Richard Böck ganz individuell für seine Schüler aus dem 500 Kilometer umspannenden Wegenetz der Ferienregion auswählt. Je nach Können und Wadenstärke geht es vielleicht ins romantische Graswangtal vorbei an Schloss Linderhof bis zum türkis schimmernden Plansee und zurück. Und wen es vom Vortag noch in den Oberschenkeln zwickt, der erkundet gemütlich das Halbammertal oder fährt einmal rund um den Trauchberg.

Koenig_Ludwig_Bike_Cup_sportfotografNicht geschont werden wollen dagegen Fortgeschrittene und Profis, die bei den Mountainbike-Veranstaltungen in den Ammergauer Alpen an den Start gehen. Am 6. Juli treten rund 600 Sportler beim „König Ludwig Bike Cup“ in die Pedale, um auf der 35, 55 oder 80 Kilometer langen Wettkampfdistanz der schnellste zu sein.

„Das Besondere am Rennen ist zum einen, das jeder, der Spaß am Biken hat, teilnehmen kann und zum anderen natürlich unsere einzigartige Natur – von der ja bekanntlich schon der Märchenkönig schwärmte“, erklärt Torsten Unseld von der Ammergauer Alpen GmbH. Wer live dabei sein möchte, meldet sich bis 1. Juli direkt unter an oder fiebert einfach am Streckenrand mit.

Motivation und Applaus können sicher auch die Zweier-Teams gebrauchen, die bei der „Craft Bike Transalp“ am 20. Juli in Oberammergau an den Start gehen. Von dort aus führt Europas bekanntestes Mountainbike-Rennen auf sieben Etappen, 600 Kilometer und 18.000 Höhenmeter über den Alpenhauptkamm bis nach Riva del Garda.

Quelle und Fotos Ammergauer Alpen GmbH

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Über den Autor

Gabriele Wilms

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels Europas.

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