Eine Stadt im Bann des weißen Goldes

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Die Stadt Bad Reichenhall wurde durch das Salz – dem weißen Gold, wie es auch genannt wurde und wird, berühmt und reich. Die Salzgewinnung war seit Jahrtausenden die Lebensgrundlage der Stadt. Heute nimmt man Salz als Selbstverständlichkeit hin, weil es nicht viel kostet, aber ohne Wasser und Salz kein Leben, ohne Salz könnten unsere Nervenbahnen und Zellen nicht funktionieren.

Alte Saline 14

Historische Wurzeln Bad Reichenhalls reichen in das Jahr 1159 zurück, wo sie erstmals urkundlich als „Stadt“ erwähnt wurde. Die Salzgeschichte ist über 4.000 Jahre alt und überall im Ort in zahlreichen Gebäuden, Straßen und Plätzen sichtbar und erlebbar. Das „Alte Rathaus“ stammt aus dem Jahre 1849 und wurde 1924 mit wunderschönen Fresken bemalt. Diese zeigen Karl den Großen, St. Rupertus, Friedrich Barbarossa und Ludwig I. von Bayern, die von Caritas und Justitia begleitet werden. 1890 erlangte die Stadt durch königliche Verfügung des bayerischen Prinzregenten Luitpold das offizielle Prädikat „Bad“ und seit 1899 ist Bad Reichenhall Bayerisches Staatsbad.

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Wie kam es nun zu den Salzvorkommen, was Bad Reichenhall so berühmt gemacht hat?

Vor 250 Millionen Jahren war an der Stelle von Bad Reichenhall ein Meer, das Urmeer. Dann haben sich die Kontinentalpatten verschoben, dabei das Gestein zusammen gedrückt. Das Salz von dem Urmeer, was von der Sonne inzwischen ausgetrocknet war, hat es in das Gebirge eingeschoben und als sich die Alpen aufgetürmten, war das Salz im Gebirge eingeschlossen.

Die „Alte Saline“

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Bei dem großen Stadtbrand 1834 wurde die mittelalterliche Saline vollständig vernichtet. Die heutige „Alte Saline“ ließ Ludwig I. vom Architekten Ohlmüller als Industrieanlage erbauen. Diese riesen Anlage mit drei Innenhöfen steht unter Dankmalschutz, ein Industriedenkmal, und wird für die verschiedensten Zwecke verwendet. Die Fassade muss erhalten bleiben. In der Saline-Apotheke steht der AlpenSole Brunnen, der in einzigartiger Weise die Entstehung des Bad Reichenhaller AlpenSalzes darstellt. Dabei fördern Pumpen mineralhaltige Sole nach oben, die über Kaskaden tröpfelt und durch Wärme und Kälte dessen Wasseranteil verdunstet. Die Sole kristallisierte, wobei sich der Brunnen selbst aufbaute. In der Apotheke kann man die vielen verschiedenen Salz-Produkte kaufen, angefangen von Halspastillen, Hustenbonbons, Körperpeeling, Gurgelsalz und vielem mehr, was heute aus dem Salz hergestellt wird.

Den Mittelpunkt des Gebäudekomplexes bildet das Hauptbrunnhaus mit der Brunnhauskapelle. Das integrierte Salzmuseum macht die Salzgeschichte erlebbar. Man steigt in die Stollen hinab und kann die Wege der Soleförderung verfolgen. Faszinierend ist die noch heute voll intakte, historische und damals moderne Technik der Soleförderung. Es wird mit den beiden überdimensionalen Förderrädern begonnen, einfach gigantisch. Diese sind noch im Original erhalten und laufen noch immer. Nach wie vor fördern die beiden Räder die Sole ans Tageslicht. Dann steigt man in das 14 Meter tiefe Geflecht aus Gängen und Stollen, ein Labyrinth des Quellenbaus, sowie den in Marmor gefasten Solequellen. Heute wird hier noch die Sole für den Königlichen Kurgarten, für die Therme und die Hotels gefördert. Heutzutage nimmt man zur Salzgewinnung 2/3 Sole aus Berchtesgaden und 1/3 aus Bad Reichenhall, verarbeitet wird diese in der neue Saline. Der Rest der Reichenhaller Sole wird zur Kuranwendung, in der Therme und den Hotels verwendet. Eine Führung in die Unterwelt sollten Sie sich bei einem Besuch der Stadt auf keinen Fall entgehen lassen.

Alte Saline 15

In der mystischen Solegrotte der Alten Saline findet ein besonderes Atemtraining – das Solequellentraining – statt, welches das Allgemeinbefinden und die Leistungsfähigkeit steigert. Im Stollensystem wird dieses Atemtraining für Atemwegs-Erkrankungen regelmäßig veranstaltet. Die Patienten gehen mit Arzt und Krankenschwester und lernen wieder richtig zu atmen, die Atemwahrnehmung wird fokussiert, die Schleimhäute schwellen ab und sie können wieder gut durchatmen. Umrahmt wird es vom leisen Wasserrauschen und dem Klang einzelner Wassertropfen. Nach der Therapie, die ca. 50 Minuten dauert, schaffen sie wieder die 72 Stufen aufwärts. Im Winter wird dieses einmal und im Sommer zweimal die Woche angeboten. Es ist für Urlauber und Kurgäste gleichermaßen empfehlenswert.

Kunstakademie in der „Alten Saline“

Kunstakademie 2

Aber auch die Kunstakademie der Stadt befindet sich in den Gebäuden des Industriedenkmals. Oberbürgermeister Dr. Lackner sagt: „Kunst und Kultur sind Treiber der gesellschaftlichen Entwicklung – das macht künstlerische und kulturelle Bildung so bedeutsam“ „Die Stadt Bad Reichenhall hat die Bedeutung der künstlerischen und kulturellen Bildung auch und gerade für Erwachsene erkannt und bereits Mitte der 1990er Jahre mit der Gründung der Kunstakademie einen Meilenstein gesetzt, der sich über die Jahre Schritt für Schritt zum Leuchtturm entwickelt hat. Heute ist die Kunstakademie eine der größten Einrichtungen dieser Art in Europa. Seit ihrer Gründung haben rund 25.000 Kunstbegeisterte aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen Ländern mehr als 2.300 Kurse gebucht.“

Die Kunstakademie ist ein Freiraum, in dem sich Anfänger und Fortgeschrittene jeden Alters ihren künstlerischen Neigungen folgen. Künstler können sich bei den verschiedenen Kursen weiter bilden, Tipps und Techniken dazu lernen, bis hin zu Studiengängen und Meisterkursen mit Abschlussausstellung. Ein gewisses Talent ist Voraussetzung. Die Kurse stehen unter dem Grundsatz des Vertrauens in die individuelle Begabung und dauern in der Regel 5 – 6 Tage. Namhafte Dozenten sind unter anderen Prof. Heribert C. Ottersbach, Prof. JO Bukowski, Rosa Loy und Prof. Adam Jankowski, Wang Fu und Julian Khol, um nur einige zu nennen. Die Kurse können Sie für wenig Geld belegen und einige Hotels bieten dafür Sonderkonditionen zur Übernachtung an, unter anderen ist auch unser Hotel, das Wyndham Grand Bad Reichenhall Axelmannstein Hotel dabei. Sonderkonditionen bietet zum Beispiel Hotel Residenz Bavaria, das AVALON Hotel, Sonnenbichl Hotel und der Salzburger Hof.

Altstadt 4

Historische Altstadt – die obere Stadt – von Bad Reichenhall war früher von einer Stadtmauer umgeben und ein Haus grenzte an das andere. Das Florianiviertel gehört zu den ältesten Stadtteilen mit den alten Straßenfassaden und der mittelalterlichen Wehrmauer aus dem 13. Jahrhundert. Die Stadtmauer hatte 14 Wehrtürme und 7 Tore. Alle Häuser waren mit Holzschindeln gedeckt. 1834 gab es ca. 2.500 Einwohner, die mehr oder weniger vom Salz lebten. Heute leben in Bad Reichenhall ca. 17.500 Menschen.

Altstadt 2

Die Stadt liegt 473 Meter über dem Meeresspiegel und es herrscht mediteranes Klima, im Sommer wachsen Palmen- und Bananenpflanzen im Kurpark. Die Stadt ist von Bergen umgeben, aber nicht so eng wie in Berchtesgaden. Einige davon sind der Hochstaufen mit 1771 Meter ohne Seilbahn, man braucht ca 3,5 Stunden bis zum Gipfel, Fuderheuberg und der Predigtstuhl mit der alten Predigtstuhlbahn. Das Tal ist nur von einer Seite offen und dadurch kommt es zum leichten Durchströmen, das für das milde Klima verantwortlich ist, deshalb ist es im Sommer auch nicht zu heiß.

Predigtstuhlbahn 2

Die Predigtstuhlbahn wurde 1928 fertig gestellt, die Seilschwebebahn gilt als älteste im Original erhaltene und ganzjährig verkehrende Großkabinenseilbahn der Welt. Zusammen mit dem bauzeitlichen Berghotel stellt sie ein hochrangiges technikgeschichtliches Denkmal dar. In rund 8 Minuten und an einem 5 cm starken Tragseil schwebt eine 12-eckige „Pavillon-Gondel“ auf den Gipfel des 1614 m hohen Predigtstuhls. Der geistige Vater der Anlage ist der Erfinder der modernen Seilschwebetechnik, Louis Zuegg. Bis in die Nachkriegszeit bildete das Gelände um den Hochschlegel ein beliebtes Skigebiet. Heute kann man im Winter zu geführte Schneeschuhwanderungen starten.

In einer über 150-jährigen Tradition hat es sich der Ort besonders bei der Behandlung von Atemwegs-Erkrankungen einen ausgezeichneten Ruf im Kreise der großen europäischen Badeorte erworben. Durch die Gesundheitsreform steht auch Bad Reichenhall heute vor neuen Herausforderungen, sich als hervorragender Kurort sowohl mit besonderer medizinischer Kompetenz als auch mit einem reichhaltigen kulturellen Angebot zu behaupten. Als Kurbad hat es immer noch fünf große Kurkliniken. In der Brunnenstadt Bad Reichenhall sind in der Innenstadt 37 Brunnen zu finden und wenn man die eingemeindeten Ortschaften mitrechnet, kommt man sogar auf ca. 70 Brunnen.

In Bad Reichenhall finden verschiedene Kulturwochen statt. Es gibt eine Spielbank, zwei Kleinkunstbühnen, ein Theater, Kino und einen Konzertsaal in der Konzertrotunde für das eigene, 40 Mann umfassende Philharmonischen Orchester. 1868 wurde ein Kurorchester zur Pflege der „Badmusik” gebildet. Diese dürften die Vorläufer des „Philharmonischen Orchesters Bad Reichenhall” gewesen sein. Es spielt regelmäßig und so haben wir das wöchentliche Wunschkonzert am Samstag besucht. Dafür können die Gäste bis zum Donnerstag ihre Musikwünsche in eine Box geben und die Philharmoniker versuchen diese Wünsche beim Wunschkonzert zu erfüllen. Mit etwas Glück wird dann am Samstag in der Konzertrotunde  ihr eigenes Wunschkonzert gespielt. Wir durften den Klängen des Philharmonischen Orchesters Bad Reichenhall lauschen, es war einfach wunderschön und wir waren begeistert.

Altes Kurhaus 2

Der königliche Kurgarten von Bad Reichenhall entstand 1868 nach den Plänen des königlichen Hofgartendirektors Carl Joseph von Effner. Er befindet sich im Herzen der Kur-, Alpen- und Salinestadt und gilt als schönster seiner Art in Europa. Der „ Garten der Heilung“ wird von dem AlpenSole-Freiluftinhalatorium dem Gradierhaus, dem Königlichen Kurhaus, dem Kurmittelhaus der Moderne, der Wandelhalle und der Konzertrotunde des Philharmonischen Orchesters Bad Reichenhall umrahmt. Er ist nicht einfach nur ein schöner Ort mit außergewöhnlichen Pflanzen, sondern ein Refugium, welches Natur in beeindruckender Landschaftsarchitektur, Gesundheitsquelle und wunderbare Musikklänge miteinander verbindet. Auf einer Fläche von 38.703 m² finden Pflanzenfreunde neben typisch einheimischen Pflanzen auch zahlreiche exotische Pflanzen aus Asien und Nordamerika. Allein 42 Baumarten kann man hier bestaunen, beeindruckend die rund 350-jährige Eibe und die zahlreichen bis 140-jährigen Exemplare, wie Oregonahorn, Tulpenbaum und Blauglockenbaum. Im Frühjahr zaubern 30.000 Blumenzwiebeln ein wahres Blütenmeer in den Kurgarten.

Gesund atmen in traumhafter Kulisse heißt es im Gradierhaus, Europas größten AlpenSole-Freiluftinhalatorium. Es wurde 1912 erbaut und seitdem rieseln von April bis Oktober täglich 400.000 Liter AlpenSole direkt aus der Heilquelle über 100.000 Schwarzdornen und reichern die Luft mit feinster Sole an. Damit fördert sie ein befreites Durchatmen. Eine kostenfreie Kur für die Atemwege und das Immunsystem. Liegestühle am AlpenSole-Springbrunnen, am Gradierwerk und der Wandelhalle laden zum erholen und entspannen ein. Die Abwehrkräfte stärkt man am besten im AlpenSole-Kneipbecken.

Fußgängerzone

Nach dem Abbruch des Grandhotels Burkert entstand 1927/28 unter dem Architekten Max Littmann als Spätjugendstilbau das Staatlich-Städtische Kurmittelhaus mit dem Ziel, alle Kurmittel der Stadt unter einem Dach anbieten zu können. Hauptthema der Gebäudearchitektur ist das Wasser und dessen heilende Wirkung. Herzstück des Gesundheitshauses bildeten die sogenannten „Pneumatischen Kammern“. 2006 erfolgte eine Neueröffnung, wobei das Angebot den modernen Anforderungen im Gesundheitssektor angepasst wurde. Das Kurmittelhaus der Moderne befindet sich zwischen Kurgarten und Fußgängerzone, gegenüber des Traditionshotels Axelmannstein. Heute bietet es modernste Therapieangebote und Anwendungen mit den Bad Reichenhaller Heilmitteln.

Die Wandelhalle wurde 1912 feierlich eröffnet, hier kann man aus dem AlpenSole-Brunnen, der aus rotem Ruhpoldinger Marmor gefertigt wurde, die Sole warm oder kalt trinken. Man sagt, wem das Sole trinken nichts ausmacht, der ist nicht ganz gesund und braucht die Sole. Wer sich dagegen schüttelt und die Sole kaum runter bringt, dem fehlt nichts. Mir hat es absolut nichts ausgemacht, naja. Aus dem Brunnen fließt 0,5 -0,7 %ige Sole direkt aus der Kaiser-Karl-Quelle. Die Sole ist besonders gut um Nase und Rachen zu spülen und zum gurgeln.

Rupertus Therme – Quelle des Wohlbefindens

Rupertustherme

Die Eröffnung der Rupertus Therme 2005 setzt modernste Maßstäbe zeitgemäßen Gesundheitsbewusstseins. Direkt angrenzend an die ausgedehnte Parklandschaft liegt das Spa & Familien Resort „Rupertus Therme“ in einmaliger Naturkulisse. Das Thermenkonzept bietet eine räumliche und funktionale Trennung der Bereiche „Therme & Wellness“ und „Sport & Familie“ mit separaten Zugängen. Der heilige Rupertus gab der Therme ihren Namen, er ist der Schutzheilige des Salzes und wird gern mit einem Fässchen Salz dargestellt. Die Reichenhaller AlpenSole wird aus 450 m Tiefe gefördert und gelangt direkt von der Saline mit 25,37%igem Solegehalt in die Therme. Die Sole wird mit reinem Quellwasser auf einen Solegehalt von 2-12 % verdünnt und den verschiedensten Entspannungs-, Relax- und Bewegungsbecken zugeführt.

Hauptattraktion ist das unterirdische Schwebebecken. Man steigt wie in ein Bergwerk hinab und schwebt dann mit einem Salzgehalt von 12 %. Auf der lichtdurchfluteten Galerieebene entspannt man mit fantastischem Bergblick im Whirlpool. In der Therme setzt man auf die Wirkung des dermatologisch getesteten Laist-Soleschlamms. Laist ist ein Gemisch aus wertvollen Mineralien und reinstem Steinsalz. In der SaunaLandschaft wurde versucht die Bergwelt widerzuspiegeln und wieder taucht das „weiße Gold“ auf. Zum einem in dem Laist-Sole-Dampfbad, Mineralsoleanwendungen oder als Salzaufguss-Zeremonie. Im alpinen Außenbereich mit Warmwasserpool, Naturbadeteich und Holzliegedeck kommt garantiert Urlaubsfeeling auf.

150 Jahre Reber – die süße Mozartwelt

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Nicht nur Salz, sondern auch Süßes hat die Stadt Bad Reichenhall weit über die Grenzen hinaus berühmt gemacht. Wer kennt sie nicht – die Mozartkugeln, ich liebe sie und wenn ich einmal anfange sie zu essen, kann ich nicht gleich wieder aufhören. Nun begeistertn die Reber´s schon seit 150 Jahren mit ihren Köstlichkeiten. Im Jahre 1865 eröffnete der Konditormeister Peter Reber das erste Reber Confiserie-Konditorei-Café in München. Mit seinen hausgemachten süßen Köstlichkeiten machte er sich bald einen Namen und sein Café avancierte zum Treffpunkt der vornehmen Gesellschaft Münchens.

1938 verlegte die Familie Reber ihr Stammhaus ins Zentrum von Bad Reichenhall, dem Ort des heutigen Firmensitzes. Seit der Gründung vor 150 Jahren hat sich vieles verändert, jedoch befindet sich das Unternehmen seit 5 Generationen in Familienbesitz, die traditionellen Rezepturen werden weiterhin sorgfältig gehütet und die Caféhaus-Kultur wird hier noch liebevoll zelebriert. Jährlich besuchen rund 200.000 Gäste das Stamm-Kaffeehaus in Bad Reichenhall und die Verkaufsshops in Salzburg, um die hochfeinen Confiserie-Spezialitäten in einzigartiger Atmosphäre zu genießen.

Die berühmten „echten Reber Mozart-Kugeln®“, erlangten schnell weltweiten Erfolg. Diese sind mit Pistazien-Marzipan und Haselnuss-Nougat gefüllt und von feinster Praliné-Chocolade umhüllt. Sie sind stolz, der deutsche Marktführer für Mozartkugeln, mit ca. 500.000 produzierten Kugeln pro Tag, zu sein. Und was besonders erwähnenswert ist, die Einführung der Constanze® Mozart-Kugel, ein Angebot für die Vollmilchliebhaber an. Auf diesen ist natürlich das Bild von Constanze, Mozarts Frau abgebildet.

Kaffee Reber 1

Mitten in der belebten Fußgängerzone gehört das Café Reber inzwischen zum Stadtbild. Schon von Weitem laden die historische Fassade und der rote Baldachin dazu ein, der Hektik des Alltags in der stilvollen Atmosphäre des Traditionshauses zu entkommen. Der älteste Teil des Café Reber – das „Alte Café“ – bildet das Zentrum des Reber Stammhauses. Es erinnert an ein traditionelles Wiener Kaffeehaus, in dem man die hochfeinen Reber Spezialitäten in bester Gesellschaft genießen kann. Im „Grünen Café“ erleben Sie die stilvolle Atmosphäre des Biedermeier. Gönnen Sie sich eine von vielen Köstlichkeiten im Kreise der Reber Ahnen, deren Wandporträts den Raum zu einer Galerie des Genusses machen. Im Mittelpunkt des „Terrassen Cafés“ steht ein blattvergoldeter Flügel – ein Tribut an Wolfgang Amadeus Mozart. An dem prächtigen Instrument eifern täglich live ab 15 Uhr Pianisten während des Cafébetriebs ihrem großen Idol nach. Vom „Terrassen Café“ gelangt man in das „Florentiner-Stüberl“. Namensgeberin ist eine italienische Schönheit aus dem 19. Jahrhundert, zu deren Ehren Confiseure eine berühmte Spezialität kreierten – die Florentiner – die Sie auch im Café Reber genießen können.

Gesäumt von schattenspendenden Bäumen und sprudelnden Brunnen wartet der „Mozart-Garten“ in den Frühlings- und Sommermonaten auf Besucher, die das schöne Wetter mit einem Tässchen Café begießen möchten. Überdimensionale Mozart- und Constanze-Kugeln hängen an den Bäumen und den Brunnen ziert Mozart und davor Constanze.

Stadtführung

Fazit: Die Stadt Bad Reichenhall hat mich unheimlich begeistert und es steht fest, ich muss auf jeden Fall wiederkommen, um noch mehr zu entdecken, es lohnt sich. Wir bedanken uns für die Einladung und besonders bei der Stadtführerin Martina Scholze, die uns mit viel Wissenswerten durch die Stadt geführt hat.

Fotos Gabriele Wilms

Über den Autor

Gabriele Wilms

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels Europas.

2 Kommentare

  1. Liebe Gabi,
    Du hast einen ganz tollen und liebevoll Artikel über Bad Reichenhall geschrieben!!! Meine Hochachtung und mein ganz dickes Lob! Was Du Dir so alles merken konntest und das ohne das Du Dir Notizen gemacht hast. Wirklich toll.
    Ganz viele liebe Grüße – Deine Stadtführerin in/aus Bad Reichenhall Martina

    • Gabriele Wilms

      liebe Martina, danke für das Lob, es freut mich sehr, wenn er dir gefällt, du hast uns aber auch mit so vielen interessanten Geschichten über die Stadt überrascht, es hat einfach Spaß gemacht, dir zuzuhören. ganz liebe Grüße Gabi

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