Moderner Wohnkomfort und Erinnerung an die Porzellanindustrie im Centro de Portugal

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Das Montebelo Vista Alegre Ílhavo Hotel in Mittelportugal ist mehr als nur eine komfortable und elegante Unterkunft. In dem traditionsreichen Haus werden die Gäste auch immer wieder an die Industriekultur der Region erinnert, in der die Porzellanherstellung bis heute ein großer Wirtschaftsfaktor ist. Es bietet modernen Wohnkomfort und erinnert an das kulturelle Erbe der Porzellanindustrie im Centro de Portugal.

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Es ist ein neues Glanzstück in der Hotellerie des Centro de Portugal, das erst vor kurzem eröffnete Montebelo Vista Alegre Ílhavo Hotel vereint gekonnt alte und neue Architektur mit höchstem Wohnkomfort und modernem Design. Das neue Hotel entstand in dem bereits im 18. Jahrhundert erbauten Palais jener Familie, die einst die für ihre geschmackvollen Porzellanarbeiten weltweit bekannte Firma Vista Alegre gründete. Ergänzt wurde der geschichtsträchtige Palast, der der Gründerfamilie über sieben Generationen hinweg als Wohnsitz diente, um einen eleganten Neubau mit klaren, modernen Linien, der bestens mit dem einstigen Firmenstammsitz harmoniert.

Das neue Hotel in Ílhavo, nur rund acht Kilometer vom Zentrum von Aveiro und nur drei Kilometer vom nächsten Strand entfernt, versteht sich aber zugleich auch als Ort, in dem die Bedeutung der Keramikfertigung für die Region und damit ein Stück Industriekultur gewürdigt wird. Hotelgäste können sich hier nicht nur wunderbar entspannen, sondern auch das Museum der Firma Vista Alegre und das ehemalige Arbeiterviertel des Unternehmens kennenlernen und an Porzellanmalkursen teilnehmen. Im Gebäudekomplex befindet sich außerdem ein Theater.

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Das Montebelo Vista Alegre Ílhavo Hotel verfügt über 82 Zimmer, darunter sieben Suiten. 72 Zimmer, darunter drei Suiten liegen im neu erbauten Flügel, zehn, darunter vier Suiten im Palast. Auch die Einrichtung der Zimmer und Suiten verweist in vielen Details auf die traditionsreiche Firmengeschichte von Vista Alegre.

Im Restaurant mit 142 Plätzen wird eine gepflegte regionale und internationale Küche serviert; vor oder nach dem Essen können sich die Gäste an der Bar treffen. Im Neubau liegen moderne Tagungs- und Veranstaltungsräume mit einer Kapazität von bis zu 200 Personen, im Palast stehen elegante Räumlichkeiten für 12 bzw. 25 Personen zur Verfügung. Für Entspannung sorgen ein Hallenbad sowie ein Spa mit Sauna, Dampfbad und Whirlpool, einem breiten Angebot an Massage- und Beauty-Anwendungen und einer Pool-Bar. An warmen Tagen lockt das große Freibad mit Blick auf den vorbeifließenden Rio Boco. Wer nur einen Platz sucht, um in Ruhe ein Buch zu lesen, kann sich in einen von mehreren grünen Gärten des Hotels zurückziehen.

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Ílhavo zum Stockfisch-Festival

Gründe für eine Reise ins Centro de Portugal und nach Aveiro gibt es viele. Einer von ihnen ist der Besuch der Stockfischroute, die ganz dem für Portugals Küche so typischen Bacalhau gewidmet ist. In Ílhavo erinnern u.a. das atemberaubende Seefahrtsmuseum und ein Museumschiff daran, dass die Stadt vor den Toren von Aveiro immer ein wichtiger Fischereihafen war und bis heute ist.

Stockfisch-Festival, Foto visitPortugal

Stockfisch-Festival, Foto visitPortugal

Besonders turbulent geht es beim Stockfisch-Festival vom 7. bis zum 21. August 2016 zu. Dann wetteifern die Restaurants der Stadt um die beste Zubereitungsmethode für den Bacalhau. Allemal ein guter Anlass, auch einmal das Montebelo Vista Alegre Ílhavo Hotel auszuprobieren.

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Die Region Centro liegt zwischen Portugals grünem Norden und der Region um Lissabon. Sie lockt mit einer der abwechslungsreichsten Landschaften des Landes. Im Westen findet man am Atlantik lange weiße Sandstrände, im Osten reicht die Region bis an die Grenze zu Spanien. Das Centro de Portugal war und ist auch heute noch in vielerlei Hinsicht das geistige und kulturelle Zentrum des Landes. Die wichtigsten Städte sind Coimbra mit der berühmten Universität, Aveiro am Rande einer faszinierenden Hafflandschaft und das zentral gelegene, geschichtsträchtige Viseu. Neben dem Universitätsviertel von Coimbra gehören auch das Königskloster von Batalha, das Kloster von Alcobaça, das Tempelritter-Kloster von Tomar sowie die prähistorischen Felszeichnungen in Foz Côa zum Weltkulturerbe der UNESCO. Mittelportugal empfängt seine Besucher mit einer zauberhaften Hügellandschaft und urigen Dörfern, in denen alte Traditionen noch lebendig sind und die sorgsam renoviert und für den sanften Tourismus erschlossen wurden. Ein „Höhepunkt“ der Region ist die Serra da Estrela; im höchsten Gebirge des portugiesischen Festlandes findet man auch Portugals einziges Skigebiet.

Fotos Hotel

Booking.com

Über den Autor

Gabriele Wilms

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels Europas.

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