Buchtipp: Wiesn-Krimi „Monaco Mortale – ein Fall für Hans Josef Strauß“ von Moses Wolff

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Nach seinem erfolgreichen Wiesnhandbuch „Ozapft is!“ meldet sich das Münchner Medien-Multitalent Moses Wolff mit seinem neuesten Werk „Monaco Mortale – ein Fall für Hans Josef Strauß“, der Anfang August im Piper Verlag erscheint, wieder zurück auf dem Oktoberfest.

Links: Cover Monaco Mortale, Rechts: Moses Wolff Foto von Boris Giesl

„MONACO MORTALE“ ist ein bayrisch-hintersinniger und philosophisch-herzhafter Wiesn-Krimi mit jeder Menge Lokalkolorit und einer wunderbar scharfsinnigen Hauptfigur: dem Privatermittler Hans Josef Strauß. In den Medien wird Moses Wolff als „einer der letzten Schwabinger Bohemiens“ bezeichnet, obwohl er gar nicht in Schwabing, sondern in Pasing aufwuchs und schon ewig in der Isarvorstadt lebt. Doch das hat bei einem Mann dieses Kalibers nichts zu bedeuten. Schließlich ist er auch kein gebürtiger Inder und verkörpert dennoch grandios die von ihm erfundene Figur des Moses Shanti, ein gebildeter Vollweiser aus dem Morgenland, der auf einem seltsamen Zupfinstrument spielt, das allerdings nur eine Saite hat.

Moses Wolff - TZ Serie Muenchner Stadtteile - willkommen zu Hause Copyright: P.O.A./S.J.

Moses Wolff – TZ Serie Muenchner Stadtteile – willkommen zu Hause
Copyright: P.O.A./S.J.

Oder den Wildbach-Toni, ein absurder Tiroler Bergmensch, der Städtern die Welt aus seiner Sicht erklärt. Moses Wolff ist ausgestattet mit einer wunderbar-multiplen Performance-Persönlichkeit, die auf Knopfdruck funktioniert. Er schlüpft sekundenschnell so gekonnt und überzeugend in andere Rollen, dass man irgendwann nicht mehr weiß, wer Moses Wolff eigentlich wirklich ist. Die Bühne ist sein Leben. Das Leben ist seine Bühne. Das war schon immer so. Schon als Kind mussten zahlreiche Untermieter seiner Eltern, mit denen er heute wie damals ein tolles Verhältnis hat, als Publikum für seine Darbietungen herhalten.

Moses Wolff, Foto Christian Vogel

Moses Wolff, Foto Christian Vogel

Das Schauspiel liegt ihm im Blut. Er ist aber nicht nur ausgebildeter Schauspieler (u. a. bei „Dahoam is dahoam“, „Soko Kitzbühel“, „Der Alte“, „Polizeiruf 110“, „Unter Verdacht“, etc.), sondern auch Musiker, Kabarettist, Maler, (Drehbuch-) Autor, Sprecher, Lebenskünstler, Kosmopolit und Mensch. Einer, dem man sofort seine ganze Lebensgeschichte erzählen würde. Sicherlich wäre er auch ein guter Barkeeper geworden.

Zum Inhalt:

In seinem aktuellsten Buch „Monaco Mortale – ein Fall für Hans Josef Strauß“, das ab Sommer 2016 im Handel erhältlich sein wird, erzählt er auf seine ureigene komische Weise die Geschichte eines mysteriösen Oktoberfest-Mordes, der tief unter der Theresienwiese geschieht. Dort gibt es, was kaum einer weiß, einen Bereich, in dem Zeltwirte ihre Bierfässer lagern. So auch bei der „Hühnerbraterei Strobl“. Hauptschankwart des Zelts ist der eigensinnige Pasinger Bierfahrer Georg Schamnagl, dessen eiserne Regel lautet, dass jeder Gast eine korrekt eingeschenkte Maß zu bekommen hat. Eines Tages wird eben dieser in der unterirdischen Lagerstätte erstochen aufgefunden – direkt neben einem frisch angezapften Bier.

Weil die bayrische Polizei nicht weiter kommt, ruft der Zeltwirt Privatermittler Hans Josef Strauß zu Hilfe. Mit seinem ungewöhnlichen Scharfsinn ermittelt der westfälische Wahlmünchner inmitten handfester Wiesn-Situationen und begegnet dabei sowohl hilfsbereiten als auch weniger entgegenkommenden Einheimischen, was zu sehr aberwitzigen Moses Wolff-Erzählmomenten führt.

Monaco-Krimis: Monaco Mortale: Ein Fall für Hans Josef Strauß
Preis: EUR 8,99
(Stand von: 30.04.2017 / 06:32 - Details
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über Moses Wolff

Leo Fischer, ehemaliger Chefredakteur des Satiremagazins Titanic, für das Wolff bis heute regelmäßig tätig ist, beschreibt den Tausendsassa und Träger des Schwabinger Kunstpreises 2015 so: „Eine kaum schlagbare Mischung aus Rüdiger Nehberg, Martin Heidegger und Lady Gaga“.

Moses Wolff, Foto Christian Vogel

Moses Wolff, Foto Christian Vogel

Zitat Moses Wolff: „Mich treibt meine unbezähmbare Lebenslust, mein angeborener Sinn für Unfug und meine ständige Quelle spaßiger Einfälle an. Meine Lebensphilosophie ist: sei übermütig, sinnlich und wahrhaftig. Und ich liebe Frauen.“ Moses Wolff, der Lebenskünstler und Philosoph ist oft auf dem Viktualienmarkt anzutreffen, wenn er seine Bücher schreibt. Zudem ist Wolff Gründer und Mitveranstalter der seit 2007 wöchentlich stattfindenden Münchner Lesebühne „Schwabinger Schaumschläger“ im Schwabinger „Vereinsheim“, die vom Münchner Kulturreferat und der Stadtsparkasse München gefördert wird. Er arbeitet als freier Mitarbeiter für diverse Printmedien und hat zahlreiche Romane, Musicaltexte, Theaterstücke und Drehbücher verfasst. Sein gemeinsam mit Arnd Schimkat verfasstes Drehbuch „Highway to Hellas“ wurde 2014 mit Christoph Maria Herbst und Adam Bousdoukos in den Hauptrollen für Pantaleon verfilmt (Regie: Aron Lehmann, Produzenten: Dan Maag, Marco Beckmann und Matthias Schweighöfer, Verleih: Warner, weltweiter Vertrieb: Arri) und lief 2015 in über 250 deutschen Kinos. 2014 erschien bei Piper der dazugehörige Roman und im Juni 2016 hatte das gleichnamige Musical in Bad Gandersheim (Niedersachsen) Premiere. Moses Wolff ist Träger des Schwabinger Kunstpreises 2015. www.moses-wolff.de

„Monaco Mortale“, MOSES WOLFF:
Erscheint am 01.08.2016 224 Seiten, Kartoniert
ISBN: 978-3-492-30935-6
zum Preis von € 8,99 [D], € 9,30 [A]

Fotos siehe Bild

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Über den Autor

Gabriele Wilms

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels Europas.

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