YOGA und Entspannung direkt auf der Arbeit

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Immer mehr Studien und persönliche Erfahrungen zeigen, dass mentale Belastungen oft zu körperlichen sowie geistigen Beeinträchtigungen führen. Meist ist es berufsbedingter Stress, der zu gesundheitlichen Risiken führt.

Foto natur-yoga

Die überwiegend sitzende Arbeitsposition belastet den menschlichen Körper, der im Grunde auf Bewegung ausgerichtet ist. Ebenso führen einseitige Überbelastungen des Körpers zu negativen gesundheitlichen Folgen. Um gesund zu bleiben, ist es notwendig, einen Ausgleich zum fordernden Alltag in Form von Entspannung und Regeneration zu schaffen. Nur wer körperlich gesund und mental ausgeglichen ist, meistert die Anforderungen in Beruf und Privatleben und ist motiviert, sein Bestes zu geben.

Was bringt Yoga@Work?

YOGA führt zu Stresslinderung, Entspannung und zum Ausgleich körperlicher Disbalancen.

YOGA…
– steigert die Konzentrationsfähigkeit
– weckt das kreative Potenzial
– erhöht die Entscheidungsfähigkeit

Die positiven Wirkungen von YOGA auf den einzelnen Menschen wirken sich auch weiter auf das allgemeine Betriebsklima Ihrer Firma aus. Ausgeglichenheit und positive Stimmung steckt eben an. YOGA steigert somit die Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Bieten Sie Ihren Mitarbeitern und/oder sich selbst eine Möglichkeit zur Stresslinderung und zur Regeneration.

Es gibt unzählige Möglichkeiten, Yogaprinzipien auch während der Arbeit anzuwenden. Tiefe und rhythmische Atemzüge, mehrmals über den Tag verteilt, regenerieren Gehirn und Nerven. Bewusstes Sitzen, Stehen und Gehen vermindern unnötige Muskelanspannungen. Regelmässige Mahlzeiten und das Vermeiden von Fast Food erhöhen die physische und geistige Vitalität. Auch viele Aspekte der Meditationspraxis können erfolgreich bei der Arbeit angewandt werden: geistiges Gleichgewicht durch Konzentration, besseres Erinnerungsvermögen durch geistige Entspannung, größere Anpassungsfähigkeit durch Beobachten des eigenen Geistes.

Ein Büromitarbeiter verbringt ca. sitzt bis zu 80.000 Stunden in seinem Berufsleben und wer da nicht für sportlichen Ausgleich sorgt, leidet schnell unter Rückenschmerzen. Es ist wichtig alle 20 bis 30 Minuten mal aufzustehen und sich etwas Bewegung zu verschaffen, wer nicht aufstehen kann, sollte sich zumindest im Stuhl mal zurücklehnen, nach vorn wippen und sich dann aufrichten – das entlastet die Wirbelsäule.

Die Übung Muskeldrücker sorgt für eine Entspannung der Lendenwirbel, dabei werden die Hände hinter den Rücken gelegt und durch Anspannung der Bauch- und Gesäßmuskeln gegen die Lehne gedrückt, dazu wird eingeatmet. Beim Ausatmen den Druck wieder lösen und nach etwa fünf Wiederholungen fällt das Sitzen wieder leichter. Ist der ganze Oberkörper steif geworden, hilft ein leichtes Drehen. Setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl, Beine hüftbreit aufstellen und die Hände auf die Oberschenkel legen. Nun den Oberkörper nach links drehen und den linken Arm in dieselbe Richtung strecken, wobei Arme und Schulter eine leicht aufsteigende Linie bilden. Die Position kurz halten, dann langsam zurückdrehen. Nach Die etwa Übungen die Seite wechseln.

Wer an Computerarbeitsplätzen arbeitet….

Wer an Computerarbeitsplätzen arbeitet leidet zudem auch meist unter Verspannungen der Nackenmuskulatur. Hier ein paar leichte Übungen, die sich während der Arbeit im Büro ausführen lassen. Um seitliche Verspannungen zu lösen setzt man sich gerade hin und neigt den Kopf leicht nach hinten, aber nicht in den Nacken legen. Den Kopf etwas nach rechts drehen und die linke Schulter nach unten drücken, etwa 30 Sekunden halten und dann die Seiten wechseln, aber nur dreimal auf jeder Seite wiederholen.

Bei Verspannung bis in die Schultern, sollten diese gelockert werden. Sitzen Sie gerade die Schultern hängen lassen und das Kinn auf die Brust senken. Die gestreckten Arme auf Schulterhöhe anheben und die Arme langsam drehen. Zur Kräftigung der Nackenmuskulatur setzen Sie sich wieder aufrecht und legen die linke Hand an die Schläfe und drücken gegen den Kopf. Mit dem Kopf und Hals dagegen halten. Nach einigen Sekunden wieder entspannen, dies bis zu zehnmal auf jeder Seite wiederholen. Im Gesicht befinden sich rund 30 Muskeln, von denen aber nur wenige während einer Bürotätigkeit beansprucht werden, mit Gesichtsgymnastik kann man dies verbessern. Bereits zehn Minuten Training am Tag sind hierfür ausreichend. Und durch die Übungen wird sogar die Gesichtshaut etwas gestrafft. Dieses Training kann sogar während der Arbeit absolviert werden. So werden müde Augen wieder munter, legen Sie je einen Daumen auf das Jochbein unterhalb Ihrer Augen und die Zeigefinder direkt unter die Augenbrauen. Reißen Sie Ihre Augen weit auf, blinzeln mehrmals und schließen Sie sie wieder. Danach entspannen. Training für die Lippen, dazu die Lippen in die Breite ziehen und fest aufeinander pressen, anschliessend wieder locker lassen und entspannen. Unauffälliger lässt sich das Kinn trainieren, indem Sie die Faust unter das Kinn legen und den Kopf dabei gerade halten. Nun den Unterkiefer wie beim Gähnen öffnen und dabei Gegendruck durch die Faust erzeugen. Nach einigen Sekunden loslassen und bis zu zehnmal wiederholen.

Für ein allgemeines Wohlbefinden und Bewegung sorgt aber Yoga am besten. Ob nun als persönliches Training oder Gruppenübung mit der ganzen Abteilung: Mehr als eine Matte und etwas Platz braucht es nicht, um Körper und Geist zu trainieren. Prinzipiell ist auch keine Sportbekleidung nötig. Yoga-Übungen lassen sich auch im Anzug ausüben. Meist werden mit Bewegungen und Atemübungen verbunden. So lernt man, den Körper besser wahrzunehmen. Yoga verbessert übrigens sowohl die Fitness als auch die Fähigkeit zu entspannen.

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Über den Autor

Gabriele Wilms

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels Europas.

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