Mehr Wellness und Genuss im Biohotel „der daberer“

0

Nach ein paar Jahren habe ich wieder einmal das Biohotel „der daberer“, im Gailtal, in Kärnten besucht und ich musste feststellen, es hat sich viel verändert. Im Frühjahr 2017 fand ein großer Umbau statt und seit Juni 2017 gibt es ein noch größeres Wellnessangebot und das Restaurant und die wunderschöne Terrasse wurden erweitert.


Biohotel „der daberer“

Alles begann mit der Heilquelle, die Thomas Daberer 1928 kaufte und das Heilbad St. Daniel mit eigener Kalzium-Magnesium-Hydrogen-Carbonat-Quelle gründete. Carla Daberer führt den Betrieb ihres Schwiegervaters mit ihrer Schwägerin weiter. 1978 übernahmen Inge und Willi Daberer das Haus und machten es zur Biopension. Mit Leidenschaft wurde immer weiter ausgebaut und Bio in der Küche eingeführt, was sich trotz großer Skepsis durchsetzte und heute Markenzeichen des Hotels ist. Bereits als vierte Generation übernahmen Marianne und Christian mit der gleichen Leidenschaft, was ich bei meinem Gespräch mit Marianne Daberer feststellen konnte, das Hotel und leben den Biogedanken mit noch mehr Qualität, noch mehr aus der Region und noch mehr Natur.

Bereits beim Ankommen fühlt man sich heimisch, die wunderschönen Zimmer bieten eine komplette Glasfront mit freien Blick auf die Bergwelt. Es ist traumhaft, morgens die Augen zu öffnen und die aufgehende Sonne und die Berge vom Bett aus zu sehen. Den Fernseher haben wir die ganze Zeit nicht eingeschaltet.

Die naturbelassenen Holzmöbel aus heimischen Holz, wie Lärche, Eiche, Nuss, Fichte, Erle machen es richtig gemütlich und duften so gut. Sie sind nur gebürstet, geölt, gewachst und die unterschiedlichen Holztöne schaffen gemeinsam mit kräftigen Farbakzenten der Stoffe und ganz viel natürlichem Licht eine unverwechselbare Wohnstimmung.

Der große Balkon lädt zum Chillen, lesen oder auch arbeiten ein, dabei kann man immer wieder den Blick über die Bergwelt schweifen lassen.

Marianne Daberer erzählt mir von dem großen Umbau und dem Daberer Lieblingsplatz-Prinzip, jeder findet seinen Lieblingsplatz: „Dem Daberer Lieblingsplatz-Prinzip folgend, haben wir unsere besten Wellness-, Kulinarik- und Interior-Ideen in die Tat umgesetzt. Getragen vom Motto ‚alles bleibt besser‘. Die Betriebsgröße von 44 Zimmern bleibt, wie sie ist. Wir verwenden bewährte, hochwertige Naturmaterialien wie Eichenholz, Stein und Ton. Dazu kommen schlichte, hochwertige Stoffe und kräftige Farben. Die Architektur ist lichtdurchflutet. Große Glasfronten geben den Blick Richtung Süden – ins Grüne, in die Berge und in die umliegende Natur – frei.“ Dieser spezielle Daberer-Stil wurde gemeinsam mit den Architekten Andrea und Herwig Ronacher entwickelt und bestens umgesetzt.

Besonders schön ist das Herzstück des Biohotels – das Restaurant und die Bar geworden. Im Restaurant prägen Eichenholz, Leinen, Stein, sowie die Komplettverglasung nach Süden hin, die Architektur. Durch geschickte Abtrennungen, Nischen und erhöhte Plätze wurde eine fantastische Gemütlichkeit geschaffen und jeder hat einen freien Blick in die Natur.

Ein absolutes Highlight ist die Kulinarik, das Bio-Buffet und die Abendmenüs. Auf dem Buffet finden Sie fast nur Lebensmittel direkt vom Erzeuger und es steht auch dran, wo es her kommt. Selbst hergestellten Sirups und Marmeladen, frische Kräuter runden das Angebot ab.

Jeden Abend können Sie einen kulinarischen Genuss mit dem 4-Gänge Menü erleben, wobei man den Hauptgang auswählen kann. Die Küche ist wirklich zu empfehlen.

Richtig gut gelungen ist die große, neue, wettergeschützte Terrasse. Ich kann mich noch gut erinnern, als bei meinem letzten Besuch ständig die Tische auf der Terrasse bei Regen abgedeckt und bei Sonne wieder gedeckt werden mussten. Das Wetter im Gailtal schlägt doch recht schnell um. Die neue Terrasse kann mit der Markise völlig wetterfest geschlossen werden und so kann man auch bei etwas schlechteren Wetter draußen sitzen und die kulinarischen Köstlichkeiten genießen.

Der neue „natur.spa“ ist daberer-typisch geprägt von klarer, geradliniger Architektur im Inneren und großzügigen Ausblicken in die umliegende Natur – den Garten, den Wald, die Wiesen und die Berge. So entstanden neue Saunen, wie die finnische Teichsauna mit Panoramablick auf den Badeteich und die Bergwelt, ein Dampfbad und die Infrarotsauna.

Ebenso wurde ein natürlicher Saunateich angelegt, in dem man sich bestens nach dem Saunagang abkühlen kann.

Die neuen Ruheräume sind gemütliche und beste Rückzugsorte mit Wohnqualität. Völlig neu und einzigartig ist der „faszien.trainingsraum“ für individuelle Übungseinheiten.

Alt bewährtes ist erhalten geblieben, wie im eigenen Wald die Waldsauna, die mit Holzfeuer angeheizt und täglich ab 14.00 Uhr zum Schwitzen einlädt. Nach dem Saunagang wandert man auf dem Barfuß-Pfad zum Schwimmteich zu Abkühlen.

Der große natürliche Schwimmteich liegt idyllisch im Wald. Neben Schwimmen kann man auch mit dem Floss paddeln oder auf dem Steg sitzen und Fische beobachten, wenn man Glück hat sieht man sogar einen der Krebse, die im Teich wohnen.

Ich bin das erste Mal mit öffentlichen Verkehrsmitteln angereist und es war perfekt. Das Hotel hatte und einen Shuttle für wenig Geld zum Bahnhof organisiert, der bei der Ankunft schon auf uns wartete und uns auch pünktlich wieder zur Abfahrt zum Zug brachte. Ich möchte mich bei der Familie Daberer, besonders Marianne Daberer und der Agentur Oliver Pichler für die Unterstützung bedanken. Ein großes Dankeschön gilt dem sehr netten Personal.

Mehr über das Biohotel der daberer www.biohotel-daberer.at

Fotos Gabriele Wilms

„Aktiver Wellnessurlaub mit Biogenuss“

„Yoga-Übung „abwärtsgerichteter Hund“ im Biohotel Daberer“

Booking.com

Über den Autor

Gabriele Wilms

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels Europas.

Hinterlassen Sie einen Kommentar