Einmaliges Latschenkieferritual im Vital-Hotels Tauber

Rate this post

Im schönen Südtiroler Pustertal erwartet Sie in Tauber´s Vitalhotel ein Urlaub der etwas anderen Art. Öffnen Sie sich für neue Erfahrungen und geben Sie dem Team von Tauber´s Vitalhotel die Freiheit, Sie täglich neu zu überraschen! Andersartig heißt hier: Natürlich – Anders, oder: das Natürliche anders erleben. Das Vitalhotel ist Gründungsmitglied der Europa Wanderhotels im Pustertal, dem grünen Tal Südtirols auf der Sonnenseite der Alpen mit 300 Sonnentagen im Jahr.

Die Philosophie des Familienhotels ist das Verwöhnrezept für Ihren Urlaub. Eine Hommage an die Gastfreundschaft, die Sie einfach mehr Urlaub erleben lässt. Vitale Vielfalt versteckt sich in jeder Ecke des gemütlichen Hotels. In der gemütlichen Stube, dem bequemen Speisesaal, den kuscheligen Zimmern und Suiten. Jeden Augenblick werden Sie damit überrascht. Mit sehr viel Liebe zum Detail ist das gesamte Areal, angefangen vom Garten der vier Elemente, dem Wellnessbereich bis hin zum Hotel ausgestattet. Den duftenden Holzschimmer auf Böden und Vollholzmöbeln ist besonders in den Zimmern all gegenwärtig. Die Räume sind von störenden Strahlen und Elektrosmog befreit. Im Warm von sympathischen Textilien aus Baumwolle und Leinen, kann sich die Seele entfalten. Auf verpackte Einwegkosmetik wird in den Bädern verzichtet, stattdessen stellen die Familie Tauber ihre eigene Seife selbst her, die Ihnen dann bereit steht. Sie sollen in dem Haus gesund urlauben. „Wie viel Pustertal-Grün wohl vom Federkleid des Traumvogels in unsere Träume abfärbt?“ so Herr Tauber. Hier finden Sie Natürlichkeit und Behaglichkeit in ihrer reinsten Form.

Das Vitalhotel ist auch ein anerkanntes Bio-Hotel, Essen die Nahrungs-Philosophie des Vitalhotels – kochen auf hohem Niveau – heißt „Schlemmen auch bei uns, natürlich anders: Nicht in Mengen – dafür in Qualität. Vollwert heißt bei uns: wert – voll, Sonnenreife ist so ein Wert, unsere Zubereitung, die Vitalstoffe bewahrt, ein anderer. Das Resultat: Der Überschuss an Energie-Reserven wandert in Ihren Gesundheits-Speicher – gibt es etwas Wertvolleres?“ Natürlich anders – klein und fein ist die Natur-Vollwertküche auf hohem Niveau inmitten grüner Wiesen. Das Vitalhotel ist auch ein anerkanntes Bio-Hotel, Essen die Nahrungs-Philosophie des Vitalhotels – kochen auf hohem Niveau – heißt „Schlemmen auch bei uns, natürlich anders: Nicht in Mengen – dafür in Qualität. Vollwert heißt bei uns: wert – voll, Sonnenreife ist so ein Wert, unsere Zubereitung, die Vitalstoffe bewahrt, ein anderer. Das Resultat: Der Überschuss an Energie-Reserven wandert in Ihren Gesundheits-Speicher – gibt es etwas Wertvolleres?“ Natürlich anders – klein und fein ist die Natur-Vollwertküche auf hohem Niveau inmitten grüner Wiesen.

Der dritte Bereich der Philosophie ist die Entspannung. Der umfangreiche Wellnessbereich bietet Ihnen einfach Alles um den Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen. Die Alpine Wellness steht dabei hier im Vordergrund. Als eines der einzigen Hotels bietet Tauber´s Vitalhotel, das von Herrn Tauber geschaffene Latschenkieferritual. Eine umfassende Beschreibung dieses Rituals lesen Sie in einen anderen ausführlichen Bericht. Das Massage-Team bietet Ihnen aber noch ein umfangreiches Programm an Beautyanwendungen, Massagen und Bäder bei denen wir hochwertige natürliche, alpine Produkte aus unserer Umgebung verwenden. Den Wellnessbereich umfasst eine finnische Sauna, eine Dampfsauna, Sitzecken mit Teeecke und einen Pool zum raus schwimmen, der zu jeder Jahreszeit auf 30°C beheizt wird. Einen besonders großen Relaxbereich mit Kamin und großen Glastüren, durch die Sie schnell und bequem den Gartenbereich erreichen. Der Fluss, das Wasser, die Frische – sie sind in dem Tal, in Tauber’s Vitalhotel allgegenwärtig… das „selbstverständliche Element“… für sie das rätselhafteste, mit den meisten Wundern, besonders eine magische Flüssigkeit. Ihr widmen sich die Taubers mit besonderer Aufmerksamkeit und Dankbarkeit.

Herr Tauber, Besitzer und Betreiber des Vital Hotels Tauber erhielt vor Jahren eine Ausbildung zum Themenbereich Alpine Wellness. Hier kam er auch auf die Idee für sein Latschenritual, mit dem er zum einen ein bisher nicht genutztes Produkt der Latschenbrennerei, das Trester einsetzt und zum anderen eine Verbindung zwischen seiner landschaftlich toll gelegenen Hotelanlage, der Region mit seinen Latschenkiefernwäldern und der 2 km entfernten Latschenbrennerei schafft.

Da die Latschenkiefer zwischen 1800 und 2500 Meter, so oberhalb der Baumgrenze in einer sehr unwirtlichen Gegend wächst, benötigen diese Sträucher außergewöhnlichen Lebenswillen und sind somit voll Energie geladen. Seit Jahrhunderten wissen die Einheimischen um die positive Wirkung der Latschenkiefer und gewinnen daraus ein Öl, welches vermengt mit verschiedensten Heilkräutern schleimlösend, gut für die Bronchien ist, die Haut glättet, bei Husten hilft, den Organismus entgiftet und bis tief in die Psyche vordringen kann. Bei der Latschenöl Gewinnung werden die Zapfen und Nadeln der Latschenkiefer zerhackt und mittels 100 Grad heißem Wasserdampf das Öl der Pflanze entzogen. In einem Kessel wird danach das Wasser-Öl-Gemisch mittels Abkühlung in einer Spirale wieder verflüssigt, wobei sich das Öl oben absetzt und abgegossen wird. Aus einer Tonne Latschenkiefer wird ca. 1,5 Liter Latschenkieferöl gewonnen. Die noch 100 Grad Celsius heißen Rückstände, der Trester, werden nun seit 3 Jahren vom Biohotel Tauber für seine einzigartigen und einmaligen Latschenkieferbäder genutzt. Dazu wird das Latschentrester mit seinen 100 Grad Celsius auf einen Traktor mit Anhänger geladen, der dann auf Schleichwegen seinen Weg runter zum Hotel antritt. Dort wird der Hänger rückwärts in eine vorbereitete Vertiefung gefahren und der heiße Trester flächig verteilt.

Aber Halt! Lassen sie uns doch ganz am Anfang des einzigartigen Latschenrituals des Vitalhotels Tauber die Berichterstattung dazu starten: So nehmen die Gäste zu Beginn des Latschenrituals an einer 15 minütigen Atemübung teil. Bei den verschiedensten Techniken kommt hier auch etwas Gymnastik mit ins Spiel. Ein raues Handtuch wird abschließend als Massagetuch verwendet, mit dem sich die Teilnehmer von oben bis unten abreiben um über die Haut so richtig die Durchblutung anzuregen. Bevor es dann zum eigentlichen „Bad mit dem Latschenkiefern“ geht, regt ein heißer Tee noch gezielt zum Vorschwitzen an. Diesen genießt man am besten ungesüßt, womit er schneller vom Darm aufgenommen wird. Danach begeben sich die Besucher runter in den Garten, in dem mit Bäumen etwas abgeschirmten Bereich, in dem der eigentliche Hauptteil des Latschenrituals stattfindet. Der Latschentrester ist jetzt auf etwa 80 Grad Celsius abgekühlt. Schon beim Nähern zu den dampfenden Latschenkiefern spürt man die angenehme Wärme und erfreut sich an dem einzigartigen Duft nach Wald und Natur pur. Bevor sich die Teilnehmer auf die warme Latschenkieferunterlage legen, wird jeder in ein Tuch eingewickelt und schließlich mit weiterem Latschentrester bedeckt.

Die positive Wirkung der Anwendung durch die Anteile von ätherischem Öl wird dabei sowohl über die Haut, wie auch über die Atemwege aufgenommen. Die sofortige entgiftende Wirkung des Latschenbades wird durch die roten Hautflecken auch für den Leihen sichtbar. Es wirkt zudem entzündungshemmend und positiv auf die Bronnchen. An einem Latschenritual können 4-8 Personen teilnehmen. Da das Ganze unter freiem Himmel stattfindet, kann man sich auch am Vogelgezwitscher so richtig zum Träumen und Meditieren verführen lassen. Während des „Bades“ wird man führsorglich betreut und immer wieder mit einem Tuch die Stirn gekühlt. Nach 10-15 Minuten Schwitzen, dass auf den Körper wie ein doppelter Saunagang wirkt, kommt die Abkühlungsphase, indem man sich in den großen Schwimmteich des Gartens begibt, der mit natürlichem und äußerst mineralhaltigen Wasser der umliegenden Berge gefüllt ist und ungeheuer erfrischend wirkt. Nach einer kurzen Ruhephase auf einer des im großen Garten verteilten Liegen, sorgt ein kalter Hagebuttentee mit einem Schuss ätherischen Öls der Latschenkiefer und etwas naturtrübem Bioapfelsaft, für zusätzliches Wohlbefinden. Schluckweise spürt man die Inhaltstoffe und genießt dabei den Blick auf die umliegenden Berge. Zum Abschluss erhält jeder Teilnehmer vom Masseur noch eine Einreibung mit einem Latschenkiefernöl. Dieses erfrischt noch Stunden nach der Behandlung den ganzen Organismus und riecht zudem sehr gut nach ein wenig Eukalyptus und Menthol.

Bedenkt man die außergewöhnliche Heilwirkung und begrenzte Verfügbarkeit der Latschenkiefer sowie die aufwendige Vorbereitungsphase für diese Zeremonie, die auch die Abstimmung zwischen den Brennphasen und den Anwendungszeiten beinhaltet, so ist der Preis von 110 Euro pro Person für die ca. 2,5 Stunden dauernden Anwendungen in jeder Hinsicht gerechtfertigt. Das Latschenkieferritual passt sich den Brennzeiten des Latschenöls an die von Mai bis Anfang November stattfinden. Herr Tauber kann einem ganz interessante Geschichten zu der Wirkung des Latschenbades erzählen, so die von einem Skilehrer, der den Sommer über in der Latschenbrennerei arbeitet und bevor wieder die Wintersaison anfängt legt er sich 3-4-mal ins warme Latschentrester. Dies bewirkt nach Ansicht des Skilehrers, dass er im Gegensatz zu seinen Skilehrerkollegen nicht mit deren Berufskrankheit Rückenschmerzen geplagt wird. Jetzt noch schnell zum Ökowert des ganzen. Das Kühlwasser bei der Latschenölgewinnung wird von einem nahe gelegenen Gasthof zur Warmwasseraufbereitung und der Trester wir beim Vitalhotel Tauber nach der Trocknung mit Hackholz vermischt und zur Befeuerung der Heizungsanlage genutzt.

Fotos Gabriele Wilms

Gabriele Wilms
Über Gabriele Wilms 988 Artikel
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels Europas.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*