Gesundland Vulkaneifel – „gönnen Sie sich das“

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Die Natur im Gesundland Vulkaneifel ist wild, urtümlich und von Vulkanismus geprägt. Dieser Vulkanismus fing vor 10000 -3000 Jahren an und baut sich langsam wieder auf. Dadurch gibt es hier ausgesprochen gesunde Luft, denn das Gas der Vulkane ist noch vorhanden und dringt durch Spalten nach oben an die Oberfläche. Das Wasser wird durch dieses Gas gashaltig. In den Tälern der Vulkaneifel findet man hunderte von Quellen, die mit Kohlensäure angereichertes, mineralhaltiges Wasser sprudeln lassen. Diese Quellen nennt man Drees, Dresan bedeutet sprudelndes Wasser. Die einzelner Dreser haben den Namen des Dorfes wo sie entspringen und da das Wasser säuerlich ist, werden sie im Volksmund auch Säuerlinge genannt.

Der zweithöchste Berg der Vulkaneifel ist der Ernstbergmit 700 m Höhe. Am Fuße dieses Berges entspringt die bekannteste Quelle, der Steinborner Brunn. Der Name setzt sich dabei wie folgt zusammen – umgeben von Stein- (der Berg)der Vulkanzeit und -born heißt Brunnen. Der Hotzenbrunner – Hotzendrees ist Deutschlands älteste in der Literatur erwähnte Quelle. Die Dunaris-Quelle ist eine gesäuerte und extrem Magnesiumhaltige Quelle, dieses staatlich geprüfte Heilwasser wird in der Dunaris-Therme genutzt. Den Vulkanismus findet man hier überall im Sand, im Stein, im Wasser und in der Luft und genau aus diesem Grund ist es hier so gesund, wenn man wandert, radelt oder badet oder das gesunde Wasser trinkt. Nicht umsonst haben sich hier unzählige Hersteller von Mineralwasser angesiedelt. Eine Attraktion und besonders gesund im Gesundland Vulkaneifel ist die einzige Glaubersalz-Therme in Bad Bertrich die Vulkaneifel Therme, ein Wellness-Erlebnis der Extra-Klasse mit mehr Raum und mehr Wohlfühlen. Auf zwei Etagen schafft die von Holz, Glas und Stein geprägte Architektur eine Erlebnis- und Gesundheitswelt in einer völlig neuen Dimension.

Im Gesundland Vulkaneifel finden Sie ab auch sehr viele schöne Maare. Ein Maar ist ein schüssel- oder trichterförmiger Vulkan, der in die vorvulkanische Landoberfläche eingesenkt ist und durch Wasserdampfexplosionen beim Zusammentreffen von Wasser und heißem Magma entstand. Maare sind meistens kreisförmig oder oval, die Mulde des Maars kann flach oder trichterförmig – kraterförmig sein, dabei unterscheidet man zwischen den wassergefüllten Maarsee und Trockenmaar. Heute sind Maare wunderschöne Seen und meist der Startpunkt von Wanderwegen oder auch Radwegen, wie zum Beispiel das Gmünder Maar. Eines der sieben schönsten Radwege Deutschlands ist der Mare-Mosel-Radweg, der sich 50 km durch die Vulkaneifel schlängelt. Aber auch der Kosmos-Radweg hier ist besonders schön.

Das Gesundland Vulkaneifel hat für seine Besucher ein ganz besonderes Konzept für Landschaftsmentoren entwickelt. Dr. Stefan Padberg ist Geograph, Sozialwissenschaftler und Entwickler dieses Ausbildungskonzeptes. Dabei werden ausgewählte Menschen unterschiedlicher Bereiche zu Landschaftsmentoren ausgebildet. Das sind nicht einfach nur Wanderführer, sondern Personen, die mit den Gästen in Kontakt treten, zuhören können. Sie beraten über gesunde Ernährung und informieren über nachhaltige Landwirtschaft. Sie finden für jeden Gast sein persönliches Urlaubs-Angebot verbunden mit Natur und Landschaft. Sei es für jemanden, der Action will, dieser kann zum Beispiel im Wald versteckte Dinge mitteld GPS finden oder Sie nehmen einfach nur an einer geführten, gemütlichen Wanderung teil, je nach seinem Geschmack, nach Lust und Laune. So findet jeder Gast bestimmt das Richtige für sich selbst im Urlaub. Dieses Qualifizierungs-Programm wird von der EU gefördert und so kommen auf die Teilnehmer nur sehr geringe Kosten zu und jeder hat die Chance daran teilzunehmen. Eine wirklich tolle Idee, die den Urlauber die Region Vulkaneifel auf ganz besondere Art näher bringt.

Die Vulkaneifel bietet hervorragende Wellnesshotels, die den gesunden Urlaub abrunden, so ist besonders das Waldhotel Marienhöhe in Bad Bertrich zu empfehlen, aber auch ein Aufenthalt im Hotel Molitors Mühle lohnt sich.

Wer Ziegenprodukte mag, sollte es nicht versäumen den Vulkanhof einen Ziegenhofmit eigenen Hofladen zu besuchen. Dieser Hof besticht durch seine Vielfalt und Frische der Ziegenprodukte und diese sollen richtig lecker sein, leider kann ich dazu kein Urteil abgeben, da ich keine Ziegenprodukte mag.

Fotos Gabriele Wilms

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Über den Autor

Gabriele Wilms

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels Europas.

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