„Für Seelenharmonie und Weltfrieden“ – CD für Mantra-Meditationen

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„Wir ernähren unseren Körper, doch unsere Seele häufig nicht“, sagt der indische Yoga-Meister und Leiter der Hindu-Akademie Bremen, Nepal Lodh, der nun seine erste CD mit Mantra-Meditationen veröffentlicht hat. „Mantras sind die Nahrung für die Seele“, ist der Klattenhofer überzeugt. Mit ein wenig Übung könne jeder durch die Sprechgesänge Stress abbauen, zur Ruhe kommen und neue Kraft tanken.

Marlies Lange-Lodh und Nepal Lodh die Matras auf Tambura und Harmonium begleitet

Elf Mantras beinhaltet die CD, die als Lernmaterial zu verstehen ist. Die Idee für diese Anleitung für mehr „Seelenharmonie und Weltfrieden“, wie Lodh sagt, lieferten ihm seine Schüler. „Ich unterrichte seit Jahren auch an den Volkshochschulen in Wildeshausen, Delmenhorst, Oldenburg und Bremen“, berichtet der Klattenhofer. Und dort fragten ihn die Teilnehmer, wann er endlich eine CD herausgibt. „Das hat mich motiviert“, so Lodh, der bereits als Kind mit seinen Eltern Mantras gesungen hat. Er stellte einige Sprechgesänge zusammen, die er dann gemeinsam mit den Kursteilnehmern probte.

Das Ergebnis präsentierte er einer Meditations-Gruppe im Rahmen des „Parlaments der Weltregionen“ in Kapstadt, wo er nicht nur als Referent vor Ort war, sondern auch Nelson Mandela und den Dalai Lama traf. „Viele Teilnehmer waren sehr angetan und haben berichtet, dass sie sich durch die Mantra-Meditation sehr friedlich gefühlt haben“, berichtet Lodh, der der Überzeugung ist, dass „der Friede vom Individuum ausgeht“. „Wenn ich mich in seelischer Harmonie befinde und friedlicher werde, strahle ich diesen Frieden auch aus – in meine Familie und meine Umgebung“, erklärt der Yoga-Meister. „Wenn wir friedlicher werden, wird die ganze Welt friedlicher.“ Nach der positiven Resonanz in Kapstadt überarbeitete Lodh noch einmal die CD und testete die Wirkung auch mit Studenten der Hochschule Merseburg, an der er Lehrbeauftragter ist. Das Ergebnis motivierte den Inder zusätzlich. „Die Studenten berichteten, dass ihnen die Mantras bei Stress und Prüfungsängsten geholfen hätten“, erinnert er sich. Auch die Konzentrationsfähigkeit hätte sich verbessert.

Lodh stellte daraufhin die CD fertig – mit Unterstützung seiner Frau Marlies Lange-Lodh, die die Sprechgesänge mit der Tambura begleitete, während Lodh selbst das Harmonium spielte. Die Mantras hat Lodh auf Sanskrit gesungen, den Inhalt erläutert er auf Deutsch. Wer die Mantra-Meditation ausprobieren möchte, braucht aber nicht musikalisch sein. „Die Mantra-Praxis ist auch nicht mit Religion verbunden, und sie ist kulturübergreifend“, betont der Vorsitzende der deutsch-indischen Gesellschaft Oldenburg. Die Lern-CD sei einfach eine gute Möglichkeit, zur Ruhe zu finden, seelische Verspannungen abzubauen und mehr Ausgeglichenheit zu erfahren. So leite sich das Wort „Mantra“ auch von „Mana“, was Denkorgan bedeute, und „Tra“, was Lodh mit „was frei macht“ übersetzt, ab. Die Mantras könnten auch sehr gut mit der Familie geübt werden. In Indien würde an bestimmten Festtagen bis zu acht Stunden am Stück gesungen. „Das fördert die Familienharmonie“, so Lodh, der sich auch vorstellen kann, dass die „Sprechgesänge für die Seele“ in der Schule zur Förderung gewaltfreier Kommunikation eingesetzt werden.

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Über den Autor

Gabriele Wilms

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels Europas.

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