Mit Yoga im Urlaub doppelt entspannen

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Yoga ist im Trend. Rund fünf Millionen Deutsche schwören darauf, um zu entspannen, schätzt der Bundesverband der Yogalehrenden in Deutschland. Auch im Urlaub müssen sie auf ihre Lieblingsübung nicht verzichten. Ob „Traum-Yoga-Spa in Thailand“, „Vitalwochen an der Lykischen Küste“ oder „Yoga und Kultur in Südindien“ – die Zahl der Reiseangebote wächst. Unser Reisetipp ist das Ananda Spa Resort in der Nähe der Yoga-Stadt Rishikesh in Indien.

Entspannungsübungen mit Blick auf den Ganges

„Yoga ist ein Instrument, um zur Ruhe zu kommen und ganz bei sich zu sein“, sagt Yoga-Lehrer Dirk Glogau. „Dieses Entspannungsgefühl suchen viele gerade im Urlaub.“ Daher sei die Kombination aus Yoga und Reisen sinnvoll. Der ersehnte Yoga-Effekt – Entspannung bei gleichzeitiger Vitalisierung – gelinge am ehesten durch einen Tapetenwechsel, also fern vom Alltagsstress. Yoga-Reisen richten sich allerdings nicht nur an eingefleischte Yogis: „Speziell für Anfänger lohnt sich eine kurze Reise als Einstieg, um sich mit der Yoga-Praxis vertraut zu machen“, sagt Dirk Glogau.

Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener – der Chefredakteur des Yoga-Forums, des Fachmagazins des BDY, empfiehlt, die Reise sorgfältig vorzubereiten: „Grundlegend ist die Frage, wie viel Yoga man im Urlaub machen will.“ Manchem reicht morgens eine geschmeidige Yogasequenz als Frühsport, andere bevorzugen Yoga in Kombination mit Heilfasten oder Schweige-Meditation. Die meisten Yoga-Reisen bieten in der Regel zwei Übungseinheiten am Tag, gewöhnlich vor dem Frühstück und vor dem Abendessen. Dazwischen bleibt Zeit für Aktivitäten wie Klettern oder Wandern. Von einem voll gestopften Tagesprogramm rät Dirk Glogau ab: „Yoga bedeutet die wache Ruhe des Geistes. Um dies zu erreichen, sollte man auf Ablenkung verzichten und bewusst die Auseinandersetzung mit sich selbst suchen.“ Ein Grund, warum im Yoga-Urlaub Handy, Notebook und andere technische Geräte zu Hause bleiben sollten.

Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Qualität einer Yoga-Reise ist die Professionalität des Yoga-Unterrichts, erläutert Glogau: „Fragen Sie vor dem Buchen unbedingt nach der Ausbildung des Yoga-Lehrers.“ Zertifikate etwa vom BDY ständen für eine entsprechend gute Ausbildungsqualität. Neben größeren Reiseveranstaltern, die sich auf Yoga und Wellness spezialisiert haben, organisieren inzwischen auch immer mehr Yoga-Studios ihre eigenen Reisen.

Infos und Fotos Bundesverband der Yogalehrenden in Deutschland (BDY)

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Über den Autor

Gabriele Wilms

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels Europas.

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