Die 5 Tibeter mit Waltraud Wirth

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Während unserer Fastenwanderwoche in Kroatien hat uns Waltraud Wirth im Gymnastikraum des Hotels Horizont die Übungen „die 5 Tibeter“ gezeigt und mit uns geübt. Das sind spirituellen Übungen, bei denen der ganze Körper, der Geist und die Seele mit einbezogen werden.

fünf Tibeter

Die anmutende Schlichtheit und enorme Kraftentfaltung machen die Übungen zu einem unverzichtbaren Bestandteil unserer Energiearbeit. Messungen zeigen, dass die Chakrenaktivität nach einmaliger Praktizierung der 5 Tibeter auf über 20%, meist jedoch auf 30% ansteigt und diese Anhebung des Energieniveaus hält meist mehrere Stunden an. In kurzer Zeit wird das gesamte Meridian-, Chakren- und Aurasystem gereinigt und energetisiert, Ausgeglichenheit, Vitalität und spirituelles Wachstum sind in der Regel schon nach den zweiten bzw. dritten Übungseinheiten wahrzunehmen. Bei richtiger Durchführung sind die 5 Tibeter für jeden geeignet, egal wie alt man sich fühlt.

Die Übungen müssen konzentriert und genau im Sinne der Anleitung durchgeführt werden. Mit einem niedrigem Niveau (drei bis sieben Wiederholungen) ruhig beginnen und dann kontinuierlich steigern bis man das Ziel von bis zu 21 Wiederholungen. Sie erinnern an einfache Yoga-Stellungen, bei denen die Wirbelsäule bewegt und gedehnt werden soll, wobei die richtige Atmung von entscheidender Bedeutung ist.

Der erste Tibeter

Meditationssatz: „Meine Energie fliesst frei und offen“

Stehen Sie in aufrechter Haltung mit zur Seite ausgestreckten und sich parallel zum Boden befindenden Armen. Die Handflächen zeigen nach unten. Unter Beibehaltung der Armposition drehen Sie sich nun im Uhrzeigersinn um die eigene Achse. Das Ziel sind 21 Umdrehungen – zu Beginn nicht übertreiben und bei möglichem Auftreten eines Schwindelgefühls abbrechen. Anschliessend atmen Sie langsam und tief durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. Sie erlangen nach den Drehungen inneres Gleichgewicht.

Der zweite Tibeter

Meditationssatz: „Ich lebe bewusst aus meiner Mitte“

Legen Sie sich mit ausgestreckten Beinen auf den Rücken. Die Hände liegen mit den Handflächen nach unten eng am Körper. Heben Sie nun Ihre Beine senkrecht hoch. Zugleich legen Sie Ihr Kinn an die Brust. Rücken und Po bleiben am Boden. Die ausgestreckten Beine werden danach wieder in die Ausgangsposition zurückgeführt. Das Einatmen durch die Nase soll während des Hebens der Beine erfolgen, ausgeatmet wird beim Zurückführen der Beine. Diese Übung sollte auch 21-mal wiederholt werden. Nach Beendigung der Übung atmen Sie langsam und tief durch die Nase ein und den Mund aus.

Der dritte Tibeter

Meditationssatz: „Ich öffne mich der Schönheit des Lebens“

Knien Sie sich mit aufgestellten Zehen und einem Knieabstand von zehn Zentimetern auf den Boden. Ihre Handflächen liegen auf der Rückseite Ihrer Oberschenkel. Halten Sie Ihre Wirbelsäule aufrecht und ziehen Sie Ihr Kinn an die Brust. Nun atmen Sie durch die Nase ein und lehnen sich von der Taille aus zurück – stützen Sie sich mit den an den Oberschenkeln liegenden Händen ab. Neigen Sie Ihren Kopf nach hinten. Sie haben nun eine Bogenartige Position und öffnen sich der Welt. Bei der Rückkehr in die Ausgangsstellung atmen Sie aus.

Der vierte Tibeter

Meditationssatz: „Ich bin kraftvoll und lebendig“

Setzen Sie sich mit ausgestreckten Beinen auf den Boden. Legen Sie Ihre Handflächen parallel neben Ihre Hüften. Sammeln Sie nun beim Einatmen alle Energie und heben Sie Ihren Körper vom Boden ab. Die Hüften gehen nach oben und die Knie werden gebeugt, so dass Ihre Fußsohlen und Hände nun als Stützen flach gegen den Boden drücken. Den Kopf in den Nacken legen. Auf diese Weise bilden Sie eine Brücke. Jeder Muskel Ihres Körpers ist angespannt. Atmen Sie bei der Rückkehr in die Ausgangsposition langsam aus. Am Ende atmen Sie erneut ruhig ein und aus.

Der fünfte Tibeter

Meditationssatz: „Ich spüre und genieße die Vitalität“

Nehmen Sie Liegestützhaltung ein, wobei der Kopf leicht nach hinten geneigt ist und Gesäß- sowie Bauchmuskeln unbedingt angespannt sein sollten. Hände und Füße befinden sich ungefähr 60 Zentimeter voneinander entfernt. Nun heben Sie beim Einatmen Ihr Gesäss weit nach oben, ziehen Sie dabei Ihr Kinn zur Brust. Ihre Arme und Beine sind gestreckt. Diese Haltung ähnelt einem Dreieck. Beim Ausatmen kehren Sie in die Ausgangsposition zurück. Nachdem Sie diese Übung bis zu 21-mal wiederholt haben, atmen Sie langsam und tief durch die Nase ein und den Mund aus.

Die 5 Tibeter gehören zu den ältesten fernöstlichen Methoden, Entspannung, Wohlbefinden und Fitness zu finden und so neue Kräfte und Energien zu tanken, sie können von allen Menschen durchgeführt werden. Die „Fünf Tibeter“ wurden erstmals in dem im Jahre 1939 erschienenen Buch „Die fünf Tibeter“ von Peter Kelder erwähnt und thematisiert. Die fünf Tibeterübungen erreichen aufgrund von Empfehlungen von Ärzten und Angeboten seitens Fitnesscentern, Wellnesshotels, Betrieben und sogar Volkshochschulen immer mehr Menschen. Kommen Sie geistig und körperlich zur Ruhe, ohne jedoch in Ihrer Aufmerksamkeit nachzulassen.

Sie sollten jeden Tag mit den fünf Tibetern beginnen und so Ihr wohlbefinden stärken.

Fotos Gabriele Wilms

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Über den Autor

Gabriele Wilms

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels Europas.

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