Verschiedene Arten der Meditation

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Es gibt drei verschiedene Arten der Meditation, denn nicht jeder Mensch mag die gleiche Art zu meditieren. Wir möchten Ihnen die verschiedenen Meditationsarten hier vorstellen, so können Sie schon mal vorab sich informieren, ob Sie mehr die stille, die musikalische oder die körperliche Meditation mögen. Erfahren Sie hier auch wie sich die Meditation auswirkt, lesen Sie weiter.

Meditation

Meditation ist ein Bewusstseinszustand, den man nur direkt und intuitiv verstehen kann. Der Zustand der Meditation transzendiert alle Grenzen von Raum, Zeit und die Gesetze der Kausalität und es verschmelzen Vergangenheit und Zukunft in der Meditation.

Stille Meditation

Die stille Meditation ist vor allem im Hinduismus und Buddhismus ein zentrales Element. Sie wird traditionellerweise im Lotus-Sitz ausgeübt. Meditation hat vor allem als Bestandteil des Yoga Verbreitung gefunden. Das Christentum dagegen kennt als Meditation das Jesusgebet und die Eucharistie.

Musikalische Meditation

Viele Schulen verwenden rhythmische Klänge und Musik, um die Meditation zu erleichtern. In der christlichen Tradition sind das insbesondere Choräle, aber auch das Rosenkranz-Gebet. Im Hinduismus und Buddhismus werden sowohl Mantras leise gesprochen oder gesungen. Bei vielen Naturvölkern, in der islamischen Mystik und im Sufismus wird Meditation getanzt. Hierbei werden über lange Zeit monotone Bewegungen ausgeführt, die von Trommeln, Schellen und Rasseln begleitet werden.

Körperliche Meditation

Wer meditieren möchte, muss sich nicht immer zurückziehen. Selbst beim Putzen der Wohnung oder beim Tennis oder Golf spielen ist Meditation möglich und sinnvoll. Der Zen-Buddhismus kennt Blumenbinden, Kalligraphie, Kampfkünste und Bogenschießen als Gegenstand der Meditation. 1970 hat Bhagwan Shree Rajneesh in seinem Ashram in Poona Meditationstechniken wie zum Beispiel die „Dynamische Meditation“ und die „Kundalini-Meditation“ entwickelt, die speziell auf den „westlichen“ Menschen zugeschnitten sind. Eine weitere im Westen bekannte Meditationsschule ist die Transzendentale Meditation (TM).

Stufen der Meditation

• Man sammelt sich äusserlich und innerlich, und lässt ablenkende oder störende körperliche, emotionale und gedankliche Kräfte zur Ruhe kommen.
• Man lenkt seine Aufmerksamkeit auf den Gegenstand der Meditation und stimmt sich mit seinem ganzen Wesen darauf ein.
• Jetzt lässt man sich gesammelt und gleichzeitig gelöst auf diesen Gegenstand ein, so dass das Bewusstsein schließlich nur noch damit beschäftigt ist und nur noch darin Ausdruck findet. Der meditierende Mensch, der Vorgang der Meditation und der Meditationsgegenstand werden eins.

Wirkungen auf den Körper

• Die Gehirnstromwellen bewegen sich im Bereich der Alpha- und Thetawellen, die für einen ruhigen und tiefen Geisteszustand stehen.
• Obwohl die Schlagzahl des Herzens herabgesetzt ist, findet eine Zunahme der Haut- und Muskeldurchblutung sowie der frontalen Gehirnbereiche statt.
• Gerade bei Personen mit erhöhtem Blutdruck sinkt der Blutdruck ab.
• Der Cortisolspiegel sinkt ab als Anzeichen von Stressminderung.

Wirkungen auf die Psyche

• feinere Empfindung für optische und akustische Reize
• erhöhte Toleranz für Ungewohntes
• bessere Aufnahmebereitschaft von Lernstoff
• Optimierung sportlicher Leistung durch verkürzte Reaktionszeit
• Ansteigen von Produktivität und Kreativität
• bessere Selbsteinschätzung
• größeres innerliches Gleichgewicht

Wirkungen auf den Geist

• Intuitive Intelligenz: Man kann besser Wesentliches von Unwesentlichem unterscheiden.
• Man findet Ruhe und Frieden.
• Man verfügt über mehr Gelassenheit und Gleichmut.

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Über den Autor

Sonja Schön

Astrologie-Expertin Sonja Schön arbeitet als Autorin für verschiedene Portale, Magazine und Zeitungen. Ihre Schwerpunkte sind Wirtschaft, Lifestyle, Spiritualität & Astrologie. Für Toureal schreibt Sie regelmäßig das Wellness-Horoskop.

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