Was esse und trinke ich vor der Yoga-Stunde?

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Es ist weit verbreitet, dass man direkt vor dem Sport noch eine Kleinigkeit essen soll, gilt dies aber auch für Ausdauer- und Kraftsport und das besonders vor der Yoga-Stunde, was ist da zu empfehlen. Vor einer Yoga Session sollten Sie möglichst zwei bis drei Stunden zuvor nichts mehr essen.

gesundes Essen

Auf Grund der tiefen Atemübungen und –techniken, der teils komplizierten und intensiven Yoga-Stellungen gilt diese Empfehlung, denn dass unverdaute Essen im Magen stört während der Asanas (Yoga-Übungen wie z.B. der Sonnengruß), es könnte sogar zum Säure-Rückfluss (reflux) führen, der dem Sodbrennen ähnlich ist. Nach einem Yoga Kurs können Sie natürlich wieder essen was Sie wollen. Die nachfolgenden Ernährungstipps sind für alle praktizierenden oder angehenden Yogis:

1. ganz wichtig ist ausreichend zu trinken

Es wird oft unterschätzt, dass man auch beim Yoga schwitzt und der Wasserhaushalt durch ausreichendes Trinken wieder ausgeglichen werden muss. Deshalb ist es ganz wichtig vor, während und nach der Yoga Stunde unbedingt ausreichend Wasser zu trinken. Das gilt besonders bei intensiven Yoga-Formen wie Bikram, Ashtanga oder Power Yoga. Nach dem Yoga ist Trinken auch gut gegen das Hungergefühl, denn oft wird Hunger mit Durst verwechselt. Dabei sollten Sie aber beachten auf Energy-Drinks, Sport-Drinks oder gesüßtes Wasser zu verzichten, besser sind ganz normales stilles Wasser, Mineralwasser oder ungesüßten Tee. – Linsen-Gemüsestrudel aus der 5-Elemente-Diät

2. Einfache, leichte Gerichte sind besser

Mit Yoga sollte das Leben erleichtert und vereinfacht werden. Wenn man nach einer Yoga-Stunde richtig Hunger hat, dann passt ein einfaches, leichtes Gericht hervorragend, essen Sie eine Suppe, einen Salat, eine gedämpfte Gemüsepfanne, Sushi oder ein anderes leichtes Fischgericht. Aber es reicht auch ein kleiner Snack wie Joghurt mit Honig und einer Handvoll Nüsse, Müsli oder Obst – Bananen oder Äpfel. Mit der Yogalehre harmonisieren bestimmte Ernährungsphilosophien – so die Ayurvedische Küche, Rohkost-Ernährung und die 5 Elemente Ernährung, dies ist die dritte Säule der traditionellen Chinesischen Medizin. Die 5 Elemente sind Lebensmittel denen die fünf Elemnete Holz (sauer), Feuer (bitter), Erde (süß), Metall (scharf) und Wasser (salzig) zugeordnet werden. Dabei handelt es sich um eine kohlenhydratreiche und fettarme Mischkost mit Schwerpunkt auf pflanzliche Lebensmittel.

3. Das Essen sollten Sie genießen und nicht schlingen

Die Sportart Yoga sorgt für Ausgeglichenheit und hilft sehr gut gegen emotionalen Stress. Deshalb sollte das Yogaprinzip auch beim Essen angewendet werden. Eine Mahlzeit sollte bewusst genossen werden, für das Essen müssen Sie sich Zeit nehmen und nicht hektisch in sich hinein schlingen, das ist ganz sicher nicht gesund. Essen ist etwas Schönes und wer bewusst Nahrung zu sich nimmt, hat auch mehr davon. Verzichten Sie auf Fast Food, die Bratwurst vom Imbiss, das Sandwich um die Ecke oder den Schokoriegel. Ihr Körper möchte in Ruhe ein vollwertiges Gericht geniessen.

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Über den Autor

Gabriele Wilms

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Tätigkeit des Reisejournalistin und Bloggerin. Ich betreue Toureal als verantwortliche Chefredakteurin. Gut ein Drittel des Jahres bin ich daher für unser Reisemagazin unterwegs in den schönsten Hotels Europas.

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